Ministerpräsidenten, Päpste, FIFA-Präsidenten - Kabarettist Wolfgang Krebs "ist" sie alle... und noch viele mehr !
Shownotes
Von Stoiber zu Seehofer zu Söder - und das in Sekunden. Auf den Punkt. Gestik, Mimik, Stimme, Dialekt. Und sogar die Frisur sitzt. Wolfgang Krebs hat sie alle drauf. Dazu Päpste, Minister und neuerdings sogar den FIFA-Präsidenten. Wie aus dem Postangestellten aus dem Allgäu DER Imitator vieler Opinion Leader wurde, wie er sich auf die unterschiedlichen Rollen vorbereitet, warum Edmund Stoiber schon mal eine Laudatio für ihn gehalten hat - und wieso er sich über Markus Söders Bart erst geärgert - und dann gefreut hat.
Das und viel mehr erzählt Wolfgang Krebs in Folge 19 von Gschmeidig - der Mehr-als-Fußball-Podcast.
Transkript anzeigen
00:00:10: Schmeidig, der mehr als Fußball Podcast mit Ralf Echsel und Taufik Kali.
00:00:29: ziemlich staatstragend und nicht weniger bayerisch denn heute haben wir gleich mehrere ministerpräsidenten bei uns in unserem engen studio im paulan am tal im herrschaftszeiten.
00:00:40: was hier los ist unfassbar wie viel staatslimousinen davor gefahren sind draußen im tal.
00:00:46: und wir das sind natürlich wieder taufe kahlil
00:00:50: und meine wenigheit ralf axel ja und ein mann der seit über dreißig jahren den politikern ganz genau ich sage jetzt mal auf die Lippen schaut.
00:00:58: Er macht Schlagzeilen als Edmund Stäuber ist inzwischen aber mindestens deutschlandweit bekannt, als Markus Söder, als Horst Seehofer, als Günter Beckstein, als Hubert Eivanger und da kommen noch ein paar dazu.
00:01:10: er dritt in vielen Fernsehsendungen auf hat erfolgreiche Bühnenprogramme und schreibt auch noch Bücher.
00:01:16: wir sagen herzlich willkommen Wolfgang Krebs.
00:01:18: Ich freue mich dass Sie mich eingeladen haben ja ich freue mich auch Servus miteinander.
00:01:27: Das ist schon mal vorgeschmackhaft, das was uns die nächste Stunde hoffentlich hier erwartet Wolfgang Markus Edmund wäre auch immer.
00:01:35: ich weiß gar nicht mit wie mich gerade rede.
00:01:36: wir machen am Anfang immer etwas ins nennt sich Hop oder Top.
00:01:39: wir nennen zwei Begriffe und du entscheidst dich einfach für den einen oder den anderen Und wenn es Max erklärt noch ein bisschen warum dir das eine lieber ist als das andere?
00:01:48: Erster Begriff wäre Bühne- oder TV Studio
00:01:52: Auf jeden Fall Bühne.
00:01:53: Weil Bühnen ist immer ein bisschen einfacher, TV-Studie muss man vorher mit dem Redakteur reden und da kann manchmal das eine oder andere rausfliegen was mir total lustig findet.
00:02:02: und auf der Bühnung kann man sich ausprobieren und das Publikum... Das hat man ja heute, wir sind ja mehr oder weniger fahren des Volk um Morgens wieder anderes Publikums.
00:02:09: Das heißt du kannst mal in Walzassen etwas ausprobierend und am nächsten Abend bin ich vielleicht den Traunstein und den Trauenstein funktioniert es vielleicht dann schon wieder anders weil ich das rausgewissen habe, weil ich selber eingesehen hab.
00:02:19: Ist das so?
00:02:20: Bayern ist groß, es gibt auch politisch hier und da ein bisschen Unterschiede.
00:02:25: Funktionieren die Ministerpräsidenten deine Figuren... in allen Regionen gleich?
00:02:30: Oder muss man da regional ein bisschen anpassen, denn wir haben ja den Franken Söder und den Edmund aus Wolfradshausen.
00:02:38: Und friert ihn Künder Bergstein, der auch ab und zu dabei war!
00:02:41: Also es ist tatsächlich so dass ich dadurch, dass ich ein halber Franke bin – mein Vater ist ja Oberfranke meine Mutter Oberbayernin und daraus bin ich entstanden quasi und deswegen von der Chromosomenzahl bin ich dann mehr männlich also meinem Vater nachkommend und dann bin ich also mehr Franke aber geborenen Oberbayerinnen.
00:02:58: Das ist Ehre, aber deswegen ich merke einfach.
00:03:00: Ich komme mit den Franken gut zurecht nicht alle meine Kollegen schaffen das und ich habe einfach die besondere Freude in Franken auch aufzutreten und merke dass da zum Beispiel der Söder natürlich super funktioniert.
00:03:11: Und in Niederbayern mehr der Hubert
00:03:12: Eivanger?
00:03:12: In NiederBayern der Huberteiwanger!
00:03:14: Aber es gibt auch Regionen, da fühlen sich die Niederbeier ein bisschen verarscht mit dem Hubert-Eivanger, aber ich übertreibe es eigentlich nicht mehr, ich schaue da sich das ein bisschen...
00:03:21: So um nächste Frage.
00:03:22: dann nämlich nur zwei raus mit denen du glaube ich am meisten Erfolg hattest und hast Söda oder Stäuber
00:03:28: In dem Fall eher der Stäuber.
00:03:29: Und zwar deswegen, weil er mittlerweile als älter Statement gilt und einfach sagen kann was er will zu jedem Thema.
00:03:34: Beim Söder haben die Leute immer auch den echten Södel im Vergleich und dann sagen ja aber der Söde, da gefällt mir ja nicht und dann vermischt sich das so wohin gegen der Stoiber soweit weg ist.
00:03:43: Das war einfach sagt, ja denen haben viele noch erlebt und da können viele etwas anmachen Anfang mit zehn Minuten und Garten hinrichten und Blumen hinrichten
00:03:50: usw.,
00:03:50: Aber es ist einfach leichter.
00:03:51: also ich glaube dass ist mit dem mit dem Stäubern mir dann lieber wobei ich durchaus auch gewisse Sympathien für Markus Söda empfinde.
00:03:58: Das muss man, weil sonst kann man die Rolle nicht spielen!
00:04:00: Bist du einer der gern unterwegs ist oder lieber daheim?
00:04:05: immer schon gerne unterwegs, weil ich früher im Außendienst gearbeitet habe.
00:04:08: Ich hab früher Fernsehwerbung vermarktet für ProSiebenSatEins und dann später für RTL-Zwei.
00:04:13: Und das Außentdienst sein... Da hab' ich eigentlich meinen Job so richtig gelernt!
00:04:16: Also ich bin eigentlich Industrie Schauspieler, wenn man es so möchte.
00:04:18: Weil da musstest du ja auch was weiß ich bei RTL Zwei Big Brother verkaufen, auch wenn der die Sendung gar nicht gefallen hat.
00:04:23: Aber du hast halt trotzdem gedacht, ja also... Du musst halt irgendwas einfallen lassen.
00:04:28: So von dem her ist es unterwegs sein und neue Städte kennenlernen eigentlich immer sowas.
00:04:33: Aber ich bin auch gern zu Hause.
00:04:34: Ich hab's auch schön.
00:04:35: Und jetzt habe ich was ganz Spezielles.
00:04:36: München oder Achtung, Untergamskoben Zeissgruben-Gernhaarfall verdimmerringt?
00:04:42: Wow!
00:04:42: Das heißt du super hingeprachte Reif.
00:04:44: also es ist wirklich wie lange hast du geübt dass du sagst du nur untergamskommen zeissgrubben Gärmhaarfer verdimmeringt?
00:04:49: genau wobei wir uns immer drüber streiten heißt Gärnhaarfallen oder Gernhaarfallen.
00:04:53: aber das ist ja dann noch für Buchsachen entscheidend.
00:04:57: Also Ich bin dann auf jeden Fall lieber in Unterkampfskrumpen, Zeissklub und Gärmhafer für Timon.
00:05:01: Ich habe es heute wieder gedacht hierher zu fahren wie das Podcaststudio.
00:05:04: also wenn Sie zuhören und sich heute überlegen soll ich nach München fahren oder nicht?
00:05:08: Lass uns das bleiben!
00:05:09: Bleib's einfach Zuhause.
00:05:10: Es macht in diese Stadt reinfahren mit dem Auto Wenn man muss.
00:05:14: Also bei mir ist immer das Problem, ich hab ja immer was dabei und hab ja immer meine Ministerpräsidenten häufig dabei, dann habe ich danach nochmal nach so einem Termin noch mal Terminen.
00:05:22: Sonst würde ich mit dem Zug herkommen.
00:05:23: aber wenn du da vom Land kommst und musst sowas machen das ist ein Albtraum.
00:05:28: Du fährst eigentlich, man fährt von Kaufbäuden aus, sagen wir mal.
00:05:31: Also maximal in der Dreiviertelstunde ist man vor den Touren Münchens und dann fährt man noch am mittleren Rungermannant und dann geht's los!
00:05:37: Der Engpass ist der letzte Weg, den ich habe – Ich hab das auch öfter weil ich beim Münchner Kirchenradium Podcast habe selber – Und wenn du in diesem Parkhaus Stach hast bist du da drunter mit deinem Auto.
00:05:47: Und ich musste es nur, weil die jetzt sagen natürlich Leute ja wieso fährt er nicht mit dem Lastenrad?
00:05:51: Erstens geht das vom Kaufbauern nicht.
00:05:52: Mit dem Zug auch nicht, weil er absolut unzuverlässig.
00:05:55: Da komme ich lieber mit dem Auto zu spät….
00:05:56: nicht machen.
00:05:58: Ich kann ja immer später arbeiten anfangen, sondern wenn wir anfangen um Elfer den Podcast zu machen dann sollte man um elfer tausend.
00:06:04: ich bin jetzt zwanzig Minuten spät.
00:06:06: also aus diesem thema heraus muss ich sagen und auch diese erfahrung heraus denke ich mir so es macht keinen sinn zwei stunden lang im auto zu sitzen oder in dem fall heute heute aufm motorrad um da reinzukommen aber
00:06:18: müssen das untergams cobenzeis geruben gern hafalver demering mal kurz erklären dass ist nämlich ein ort Natürlich ein fiktiver Deines Bühnenprogramms.
00:06:25: Ja,
00:06:26: das ist der... Ich habe halt irgendwann eine Bühninfigur erfunden die heißt Schaar-Schäball und der Schaarschäbahl ist Vorsitzender von allen dreißig Vereinen in Untergaumskumpen.
00:06:41: Das ist wirklich... Forschungsverein, Fußballverein Fischereiverein, Veteranenverein.
00:06:49: Das war zum Beispiel die Freibullige Feuerwehr.
00:06:53: Und von allen Parteien wahrscheinlich auch?
00:06:54: Von allen Parteiern und der hat natürlich große Macht und Einfluss in seinem Ort.
00:06:58: und diese Dorfwelt und die Schlauheit also das ist jetzt keiner der einfach so ein Boomer ist und dann sich normal verhält sondern nein er sagt auch zB im Pride Month hat er gesagt einen ganzen Monat wo man drauf stolz sein kann und hat ganz stolz vor seiner Regen Bogenflacke, die er jetzt gehisst hat in seinem Ort.
00:07:16: Weil wir sind mal stolz auf alles und das Einzige was bei uns nicht geht und dass immer selber rassistisches Kartoffelsalat mit Mayonnaise so gibt.
00:07:24: Und man kann es auch einmal auf eine lustige Art und Weise sehen weil wir uns ja alle gerade die Köpfe einschlagen.
00:07:28: da ist es eine ganz gute Figur um ein bisschen so die Vernunft halten
00:07:33: zu lassen.
00:07:33: Einen haben wir noch?
00:07:34: Hop oder Top?
00:07:35: Hund oder Huhn?
00:07:37: Wow!
00:07:37: Das ist echt ne schwierige Frage.
00:07:40: also Ja, also eher eine Beziehung aufnehmen tust du dann schon zum Hund und der Hund versteht dich auch.
00:07:46: ein Huhn hat Schon eigentlich ne Hauptaufgabe für dies gezüchtet worden ist nämlich Eier zu legen.
00:07:52: Und deswegen ist es echt ein schönes Nutztier.
00:07:54: Es macht doch Spaß mit den Hühnern.
00:07:56: Aber
00:07:57: wie viele Hühner hast du?
00:07:59: Jetzt momentan gerade keine, weil ich leider im Stall sein Marder reingekommen habe.
00:08:04: Alle sieben Hühners gleichzeitig.
00:08:05: Also das ist ganz grau und da war noch ein Trigger-Wahlhof.
00:08:08: Das war ganz schlimm!
00:08:10: Und jetzt hab' ich den Stall... den Stall noch einmal abgesichert, noch mal weiter.
00:08:16: Also das Freigehege da und es ist jetzt wirklich umzeugend und umgittert von allen Seiten, dass weder der Hühner habe ich noch sonst irgendjemand reinkommen kann.
00:08:23: Jetzt probieren wir's dann nochmal mit der Augustin.
00:08:27: Weil
00:08:27: die Hörer werden fragen, was wollen die zwei?
00:08:30: Mit Hund oder Hund?
00:08:31: Du hast einen Hund, den du abgehörtlich schliebst aber auch Hühners und man kann das auch sehen bei den Kollegen wie du dich darum kümmerst und dir pflegst
00:08:39: usw.,
00:08:40: das ist ja eine tolle Verbindung.
00:08:42: Die Hühner, die da alle zu sehen sind.
00:08:44: Aber hatten die Namen?
00:08:46: Hießen sie
00:08:46: z.B.?
00:08:47: Hießen die Söder und...
00:08:49: Das wäre aber eine gute Idee für die nächste Runde!
00:08:51: Weil das sind immer alle dieselbe Farbe.
00:08:52: Also ich versuche dieselbe farbe zu kriegen in dem Fall braune Hühne weil die jetzt im Neunzwung, weil die Weißen gegen die Brauen waren.
00:09:00: also es war wirklich so wie so eine Mannschaft und die Weiße ist aggressiver ja als es gibt tatsächlich eine Tierrasse typische Angelegenheit.
00:09:08: Also die Weißen sehen, die brauen und gehen auf die los?
00:09:10: Ja, die gehen auf sie los dann.
00:09:12: Weil ich hab kein Hahn und der Hahn würde da schlichten.
00:09:14: aber ein Hahn brauchst du eigentlich wenn du hundert oder auf jeden Fall mehr Hühner hast weil der rammelt dich einfach zusammen.
00:09:20: Und von dem ist Wurststoff weißer oder brauer.
00:09:23: Geht keine Kie und er geht da los!
00:09:27: Das ist doch auch logisch.
00:09:28: heute dieser Hund.
00:09:29: Ja, das ist ein Eigerkommi, ihr seid ja auch Sport.
00:09:32: also da gehört das ja alles dazu.
00:09:33: Da gehört das Leben dazu.
00:09:34: Wollen wir doch mal... Jeder kennt dich momentan natürlich Und ich habe wieder fast die Frage vergessen.
00:09:40: Wieder mal!
00:09:40: Schau, er zeigt drauf der Taufel.
00:09:42: Bitte it's up to you
00:09:43: Wolfgang.
00:09:44: Wir fragen jeden unserer Gäste und heute haben wir ja gleich mehrere da.
00:09:47: Geschmeidig Was bedeutet geschmeidigt?
00:09:51: Für dich oder für den Ministerpräsidenten?
00:09:55: Also das ist ja vollkommen klar.
00:09:56: Geschmeidig bedeutet für mich, wenn meine Katrin, meine Karin, also meine Musik, weil meine Frau mir und die Honig um den Dings... Also herumschmiert, wenn sie meinen was ich, aber das wollen wir gar nicht so ganz genau wissen.
00:10:06: So geschmeidigt es natürlich frengisch, dass er klar war, wir Frankens sind natürlich am geschmeiligsten.
00:10:10: Das kann man so nicht sagen.
00:10:11: Wir Niederbayern sind am geschMeidigsten, meine Damen und Herren!
00:10:14: Geschmeiddig heißt einfach, wenn etwas locker läuft und wenn man was schafft.
00:10:18: So wie ich immer was geschafft habe Zum Beispiel mein Schulabschluss.
00:10:22: Das ist geschmeidig gelaufen.
00:10:23: oder damals auch diese eine Geschichte da mit meinem Bruder, aber das wollte ich jetzt gar nicht sagen.
00:10:29: und für dich selber?
00:10:31: Geschmeidigt ist einfach wenn was gut geht also wenn man irgendwie leicht sammelt... etwas erledigen kann, das ist geschmeidig gegangen.
00:10:45: Das ist gut gegangen oder es ist lockergegangen vielleicht sogar für mich und sie noch nicht.
00:10:49: Ja was glaube ich so stimmt.
00:10:50: also
00:10:51: jeder hat eine ganz andere Interpretation.
00:10:53: Es ist spannend weil jeder erklärt's ganz ganz anders.
00:10:55: zum Beispiel Philipp Lahm.
00:10:56: Ich habe gesagt dass wir im Finale vierzehn war für ihn Das
00:11:02: Spiel gegen Brasilien, der sieben zu eins.
00:11:04: Das war nicht geschmeidig, das war gewaltig, hat er gesagt.
00:11:06: Gewaltig gleich.
00:11:07: Das ist ja klar!
00:11:08: Von dem Ergebnis her klingt es ja schon zu spalt.
00:11:11: Aber so ganz schmeidig war dein Weg.
00:11:13: zunächst mal zu dem was du jetzt machst, wo dich alle kennen als Ministerpräsidenten zunächst einmal nicht mehr... Was viele vielleicht wundert und mich, auch wenn man sich so ein bisschen informiert über dich?
00:11:22: Dass du eigentlich ein sehr schüchternes Kind warst.
00:11:24: Ja bin ich nah wie... also ich bin nach wie vor von der Grundstimmung eher etwas zurückhaltend und schüchternd.
00:11:29: Das sieht bei mir immer nicht so an aber es ist tatsächlich so dass ich mal so mir erst überleg so will ich da als überhaupt rein oder nicht.
00:11:33: Aber nett das ich Sorge habe davor sondern Ich gehe heute Auf Leute zu und ich habe diese Erfahrung ganz gut, weil ich heute Leute sehe die ebenfalls schüchtern sind.
00:11:43: Das sehen nämlich oft diejenigen die so mit selbst verliebt sind und irgendwo durch Donnern und irgendwie durch alle Instanzen marschieren.
00:11:49: Die sehen oft meist nicht diejenigen, die eben einfach vielleicht ein bisschen zurückhaltend am Rand stehen oder die Schwächeren in der Gesellschaft.
00:11:55: Deswegen hilft mir heute ganz gut diese Bodenständigkeit.
00:12:00: also das ist ja ganz gut nicht.
00:12:02: Das heißt du bist da schon feinfühlig wenn du siehst dass manche nicht ganz mitkommen?
00:12:05: Ja fällt dir auf!
00:12:06: Also meistens fällt mir das auf und wenn es mir nicht auffällt, dann merke ich's irgendwie im Nachhinein.
00:12:12: Und dann ärgere ich mich über mich.
00:12:13: aber eigentlich bin ich da schon sehr sorgsam.
00:12:16: Das heißt, dass man alles an sich ran... lassen darf.
00:12:19: Man lernt auch, gerade wenn man so wie wir, wenn ich das mal so sagen darf in der Öffentlichkeit stehen, dann merkst du auch, du kannst nicht jedem Menschen, der sich jetzt an dich wendet irgendwie auch helfen.
00:12:27: Man kann nicht auf jeder Benefitsveranstaltung die angefragt werden auftreten weil es wäre sonst irgendwann mal zu viele.
00:12:33: und man muss auch mal auf sich selber auch schauen hat ja selbst in diesem ganzen Räderwerk auch noch einen Platz nicht nur als Erfüllungsgehilfe da Humor zu produzieren oder zum moderieren oder Sportmeldungen zu erstellen oder sowas.
00:12:44: Man muss ja immer auch mal schauen dass man regenerieren kann und bei sich selber ist.
00:12:47: Aber oftmals tun wir uns vielleicht in unseren Jobs etwas leichter als Menschen, die erst einmal schauen müssen ob sie jemand anderes helfen weil sie erstmal selber zurecht kommen müssen.
00:12:58: und da glaube ich ist es ganz wichtig dass man irgendwann auch mal eine Erfahrung der Schwäche selbst erlebt hat, um zu sehen wie überhaupt es ist.
00:13:06: Ganz viele Leute kennen das nämlich gar nicht und wissen gar nicht was Schwäche heißt.
00:13:10: Und ich glaube ganz vielen ist auch gar nicht klar dass selbst die größten Superstars Die man so kennen lernt im Laufe eines Lebens Dass sie selber mal Selbstzweifel haben oder dass sich selber mehr unsicher sind und dass eben die einfach nur eins haben dass sie im richtigen Moment Sich etwas zugetraut haben und gesagt haben das schaffe Ich das probiere jetzt und dann.
00:13:28: wenn man mal und das kann mit Kleinigkeiten losgehen Treppchen vielleicht irgendwie geschafft hat hin zu einem Ziel, was einem selber wichtig ist.
00:13:37: Dann glaube ich kann man auch sich dann vielleicht wieder mehr zutrauen und so.
00:13:41: Man darf sich nur nicht an den Erfolg gewöhnen.
00:13:43: Das ist der entscheidende dabei!
00:13:45: Wenn du ein schüchternes Kind eher warst... Wann hast du denn diese Fähigkeiten oder diese Liebe zum Kabarett entdeckt?
00:13:54: Weil da muss man ja auch rausgehen aus sich.
00:13:57: Oder war das vielleicht sogar eine Therapie, dass du gesagt hast, das hilft
00:14:01: mir?!
00:14:02: Ich glaube, dass ich irgendwann angefangen habe Schulkameraden zu imitieren.
00:14:07: Also im Sinne von mal versuchen wie sich das anfühlt wenn man der ist damit man bestehen kann.
00:14:18: also ich erlebe es häufig dass Leute Unsicherheiten haben.
00:14:22: nein ich möchte ein Beispiel nennen.
00:14:24: zurzeit Zur Corona-Zeit habe ich einen ganz, ganz lieben Freund.
00:14:27: Der hat immer wieder der Große Fabrikdirektor und er hat immer auf mich geschaut und mich mal angerufen wie geht es denn jetzt?
00:14:32: Er hat sich wirklich Sorgen gemacht und war freundschaftlich da verbunden weil wir durften ja in dem Sinn nicht zu arbeiten wie vorher.
00:14:38: das bedeutet natürlich auch ich verdiene nur Geld wenn ich Aufzüte machen darf.
00:14:41: wenn das ausfällt dann bin ich froh dass ich noch den bayerischen Rundfunk des bayerische Fernsehen hab so ein bisschen.
00:14:45: aber damit kannst du halt deine Grundsachen bezahlen.
00:14:47: aber große Sprünge macht eine Tor Und dann hat er mich angrund.
00:14:50: Er sagt, du, wir machen ein großes Sport-Event und da musst du dabei sein!
00:14:54: Wir suchen den Allgäu Power Man oder irgendwie so ähnlich ist das.
00:14:57: Da ging es ums Radfahren... Ich weiß gar nicht was... dann bankdrücken, also ganz seltsame Kombination überall wo er gut war.
00:15:05: Und Wasserschifahren und ich bin mein Leben... Ich könnte
00:15:07: von Donald Trump sein
00:15:10: oder was?
00:15:11: Das war wirklich ein tolles Erlebnis!
00:15:13: Dann war es so dass das Wasserschief fahren.
00:15:14: Und ich bin einfach nicht, ich habe das noch nie gemacht, weil halt ich fahre da einfach, das probiere ich mit.
00:15:19: War ja auch eine Gaudi hat eh nichts zu tun.
00:15:20: und dann greifst du da rein und merkst auf einmal du kommst nicht raus.
00:15:25: Du kommst da nicht raus, ich schaff das nicht.
00:15:30: vorne im Boot gesessen und er sagt, du musst dich vorne ganz anspannen.
00:15:35: Denk dir einfach, du bist der Söder!
00:15:37: Und ihr werdet es glauben oder nicht?
00:15:38: Indem das war wirklich eines der erhebendsten Erlebnisse in dem Moment.
00:15:41: Also ich selber kann nicht Wasserschiff fahren aber als Margot Söda kann ich Wasser schiefern.
00:15:45: Das ist gar keine Frage.
00:15:46: Mache dich halt vorne ein wenig fester auf geht's und dann zack stehst du auf einmal.
00:15:49: und ich bin zwar nicht so lange gefahren und keine großen Wellen und Kurven aber ich bin zumindest aus dem Wasser gekommen.
00:15:55: Und da denke ich mir so, irre was in meinem Kopf passiert ist ja derselbe Körper.
00:16:00: Nur weil du eine andere Grundhaltung hast.
00:16:02: und ich glaube dass wir in diesen schwierigen Situationen es gibt ja schwierige Arbeitsbedingungen Es gibt ja Jobs die sind was weiß ich von toxischer Männlichkeit, toxischer Weiblichkeit geprägt das muss man immer beides sagen.
00:16:14: Wir haben jetzt auch gerade bei uns beim BR auch Maßnahmen die man nicht immer nur lustig findet und dann muss er sich halt durchsetzen.
00:16:24: Manchmal muss man sich auch was herausnehmen.
00:16:27: Das kann man natürlich nur, wenn man gut ist.
00:16:28: Man kann sich nichts rausnehmen, wenn nicht die hellste Kerze auf der Torte ist.
00:16:32: Wenn man weiß mal es gut dann kann man sich einmal etwas herausnehmen und dann sollte man zumindest die Klaviatur spielen können eben einen Södermal zu machen oder mal einen großen Stürmer her oder vielleicht ein bisschen nur ums Mal auszuprobieren.
00:16:49: wie würde denn jetzt Donald Trump in dem Moment?
00:16:52: Ich verachte diesen Menschen wirklich abgrundtief und kann mit dem gar nichts anfangen, denkt mal so was für ein frecher Unglaub.
00:16:59: Und vor allem der geht ja wirklich im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen zumindest in meiner Welt.
00:17:03: vielleicht haben die Zuhörer eine andere Welt und das lasse ich auch jedem aber...
00:17:07: Wir erleben deiner Welt!
00:17:08: Ihr erlebte
00:17:09: meine Welt habe ich einfach so diesen Eindruck und ich denke mir so ein paar Mal müssten wir das einfach rausspielen.
00:17:14: oder wenn ich heute sehe wie Interviews geführt werden?
00:17:17: Ich hab vor kurzem Ein Beispiel.
00:17:20: Maximilian Krar gesehen in einem Interview von der AfD und ausgerechnet ein Journalist von Altscha Asira, also das ist ja ein Sender wo du sagst Altsha Asira?
00:17:29: Das ist ja wohl irgendwie was weiß ich, yes!
00:17:30: Das ist irgendwie etwas gefährlicher zu sagen Der hat den zerlegt ohne Ende und er hat ihn ganz ganz klein gemacht.
00:17:36: Und der hatte genau das.
00:17:38: und denke immer so Ja da kann man das mal anschauen oder kann man mehr versuchen jetzt spiele ich mal den flutscht man vielleicht manchmal in das Ding hier rein.
00:17:47: Und zwar, warum?
00:17:48: Weil ihr habt ganz viel mit Sportlern zu tun!
00:17:49: Ich hab's gesehen, er interviewt ganz viele große... Da komm ich gar nicht mit mit denen also wirklich erstklassige Sportlerinnen und Sportler.
00:17:58: Die haben ja auch sowas die müssen sich manchmal mental auf was vorbereiten und es geht halt vielleicht mit einem Klick.
00:18:04: oder man geht einfach vor sich eine ganze Piste nochmal durch oder man denkt sich jetzt muss ich da hin und geht es im Kopf noch mal durch.
00:18:12: Die selbe mentale Stärke brauchst du natürlich, wenn Du auf der Bühne bist.
00:18:15: Da gibt's auch Momente!
00:18:17: Ich weiß mal Noggerberg vor vielen Jahren mitgespielt und da hab ich gesagt verdammt wie gehts jetzt weiter?
00:18:23: Und dann habe ich einfach so einen...ich mach immer eine Faust und da ist ganz viel drauf auf der Faust also so als gute Gefühle drauf und macht die Faust.
00:18:30: Dann schaltet sich in dem Moment meine innere Stimme ab.
00:18:34: das antrainiert bei mir so ja durch mentales Training gelernt zack und dann in dem moment weiß ich was zu sagen ist und dann funktioniert man auch.
00:18:42: Also das ist jetzt, klingt es vielleicht ein bisschen hocus-pocus und spannend.
00:18:45: Nein, um Gottes Willen
00:18:46: zu arbeiten damit!
00:18:47: Und es ist ganz wichtig dass man diese innere Stärke immer hat.
00:18:50: Du musst diese Routine brechen, bist du hier genau?
00:18:52: Ja.
00:18:54: um noch mal zurückzukommen, dass wir dann fahren.
00:18:56: Aber vielen Dank das sind ja ganz interessante Sachen.
00:18:58: Total total.
00:18:59: du warst ja Horst Seehofer jahrelang eine tragende Rolle und ich denke ich liebe den Lockerberg!
00:19:03: Ich liebe... Das ist für mich ein Feiertag wenn der Lockerber kommt und ich muss sagen ich liebe das was wieder die Bayerische Politik dargestellt wird und wie du und deine Kollegen die danach machen und durch einen Kakao ziehen.
00:19:13: das ist schon großartig und habe höchsten Respekt da oben, dass ihr dieses Programm weiter sehr immer Ganz egal ob Nockerberg oder Opa, Theater oder sonst was.
00:19:22: Wie du gesagt hast auf der Bühne oder im Studio kannst schneiden, auf der bühne kannst nicht schneiden.
00:19:25: Da muss das Ding flutschen und wenn dein Einsatz nicht kommt dann hängt er nächste.
00:19:28: Das ist eigentlich die große Kunst des zu machen.
00:19:30: Du hast eigentlich als Postler angefangen?
00:19:32: Ja!
00:19:32: Ist ganz ganz anderes.
00:19:34: Ich
00:19:34: habe nach der Hauptschule, die gerade so mittelmäßig gelaufen ist bin ich zur Deutschen Bundespost damals gegangen hab mich da beworben weil meine Eltern gesagt haben das ist ja der Handwerker kann er nicht werden.
00:19:45: mein Vater war ja bei der Bundeswehr und vorher eben Elektronik.
00:19:48: Er hat erklärt, dass er den kannst zu gar nichts brauchen.
00:19:50: Das geht nicht!
00:19:50: Also mittlerweile habe ich ganz gute handwerkliche Fähigkeiten aber die hab' ich dann erst einmal wachsenen Alter gelernt und tatsächlich war ich damals... also da hat man gesagt ja wer nix ist und wenn nix kann der geht zur Post oder zur Bahn.
00:20:00: so kam das die Bahn.. Die Post hat damals Leute gesucht und dann bin ich halt zur Bundespost gekommen.
00:20:04: Ich hab das in den Prozessen nicht selber begleitet.
00:20:06: Ich hatte keine Interesse irgendwas zu lernen oder was wie es halt so häufig ist wenn man so pupatierend isst.
00:20:11: Da hatte ich gar keine Motivation.
00:20:13: Eher ein bisschen lustlos und eher so Erfüllungsgehilfe.
00:20:17: Was hast du da gemacht?
00:20:18: Briefträger oder
00:20:19: was?
00:20:19: Ja, ganz einmal!
00:20:19: Das konnte man früher lernen.
00:20:20: Das war früher... das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
00:20:22: Ausbildungsberuf-Briefträger.
00:20:24: Ja, das ist also Briefpaket.
00:20:25: Also das war Dienstleistungsfachkraft im Postbetrieb.
00:20:28: Wie ist der Job?
00:20:29: Da konntest Du also Expressboote....das gibt's halt alles gar nicht.
00:20:32: Heute musst Du Sprinter sein.
00:20:33: Du musst das Paket ablegen und losrennen.
00:20:36: So ist es leider, das hat sich ganz stark verschlechtert und man kann sich heute ja bei der Post auch gar nicht mehr beschweren.
00:20:41: Das wird halt alles von diesen selbstverliebten... wie heißt der Typ da nochmal?
00:20:46: Von der Bundesnetzagentur würde ich sagen.
00:20:47: Der ist da ansprechpartner!
00:20:49: Es ist ein grauenhaft... Ich habe das früher erkannt.
00:20:52: Ich hab den Job genau eineinhalb Jahre dann ausgeübt nach der Lehre.
00:20:56: Die Lehre war ganz gut, aber wir waren ja nicht in der... also das muss ich dir vorstellen.
00:20:59: Heute wird man als Post Gehilfe, mehr oder weniger innerhalb von vierzehn Tagen angelernt und dann läufst du da deinen Job ab.
00:21:05: Und dann machst deine Sachen.
00:21:06: früher war das wesentlich komplexer des ganzen Postwesen.
00:21:10: Es war wirklich komplex aber man vielmehr Handarbeit dabei hatte irgendwas verteilen musste und so was alles.
00:21:14: Das machen heute alle Computer.
00:21:18: Ich habe bei Vierundachtzig fertig mit der Lehre und ich weiß ich bin damals das erste Mal in meinem Leben geflogen.
00:21:24: mit dem Flugzeug.
00:21:25: Und dann habe ich mich total gewundert, wie die... weil ich habe ja meinen Paketschalter gehabt und hab da einen Paketscheiter Pakete angenommen und habe mich total bewundert, mein Koffer annimmt und dann so ein Bändel rummacht.
00:21:40: Und dann fährt der mit dem Räuber an weg, da dachte ich mir das ist die Zukunft!
00:21:43: Wir mussten damals noch Tabetenkleister anrühren und mussten dann zu kleinen Dinger drauf und dann die Postleitzahl vorne nochmal groß drauf mal mit der Kreide.
00:21:51: und dann denkste sie wir waren in einer Welt, das hat kein Zukunft was sich da macht, da muss ich weg.
00:21:55: Und ich hatte glücklicherweise Weihnachten, den war also das letzte Ja, was ich da verbracht habe bei der Post.
00:22:05: Weihnachten fünfundachzig war ich im zweiten Keller des Posts ans Augsburg.
00:22:09: Also gab es noch einen Unterkennel und da hab' ich gearbeitet für vier Wochen um eben... Pakete zu verteilen und sowas.
00:22:19: Also da muss dem früher.
00:22:20: die jungen Postboden aus den Dörfern oder aus der Kleinstadt mussten dann in die großen Weile, da gab es viel Arbeit.
00:22:26: Es gab ja früher den sogenannten Weihnachtsverkehr weil man ja ganz viele damals noch DDR-Pakete hatten und so was.
00:22:31: Da waren wahnsinnig viele Sendungen aufgekommen wie heute natürlich auch aber heute damals hat man das verteilen müssen mit der Hand.
00:22:36: ich habe also dann so in einer Beutel rutschig gestanden im Halbdunkeln und da kam eine Edelstahl Schnecke Also große Postsäcke raus, also so.
00:22:46: Das war staubig angelegenheit aber vorne ist eine Fahne dran an dem Ding und dann hat man halt das Ding genommen und geschultert und ihr habt es irgendwo hingetragen in diesem dunklen Keller.
00:22:55: da waren irgendwie ein Eisenbahnwagen da war das gestanden und zwar das muss ich wirklich grauenhaft vorstellen.
00:23:00: Da hab mir geholfen einen Rumänischer Ein werdender rumänischer Baunchitter, der kam aus Rumänien und hat mit mir diese Arbeit gemacht.
00:23:07: Er als Ferienarbeiter und er hat mehr verdient als ich, weil bei der Steuer usw.
00:23:12: weggefallen ist.
00:23:13: Und der hat dann gesagt Wolfgang du musst noch mal zur... zur Schule gehen.
00:23:17: Da habe ich mich überredet, in den drei Wochen noch mal zur Schule zu gehen und habe mir meine Motivation gestärkt.
00:23:22: Und dann nach der Bundeswehrzeit habe ich es tatsächlich geschafft.
00:23:24: Ich war dann kurz bei der Bundeswähr-, also wie alle damals, äh, die Bundeswehr- und war bei den Sanitätern beider Bundeswehr.
00:23:29: Ich habe ja so beides gesehen was auch schön war.
00:23:31: Das ist halt so typisch für mich dass sich immer beide Welten irgendwie sehe.
00:23:34: Also ich hab da nicht nur die Waffenausbildung gehabt sondern eben auch die ganzen Sachen wieder heilt wenn etwas passiert und Leute aus dem Feld sieht.
00:23:41: und so haben bei den sanitätern gelernt Von dem her, da war dann der Start in die Berufsaufbauschule.
00:23:47: Dann Berufsoberschule und ich wollte dann eigentlich Lehramt studieren.
00:23:50: Ich wollte Berufschullehrer werden und ich hätte den Berufsschülern bestimmt viel zu sagen gehabt.
00:23:54: Wenn jetzt der Job nicht funktioniert, dann funktioniert er nix oder so weil durch diese zweiten Bildung noch mal starten.
00:24:00: Aber mich hat dann das Radio angezogen.
00:24:02: ihr alle wisst es war die Zeit mit der dann neunundachtiger genau.
00:24:07: Und um das zu finanzieren nochmal bin ich zur Radio Allgäu gegangen damals in Kaufbäuren Und die hatten einen eigenen Sendebetrieb in Kaufbäuern und da habe ich dann halt am Wochenende Nachrichten gelesen, so ganz seriöse Nachrichten untergelesen.
00:24:20: Damals ganz viele Kollegen gehabt in Kaufbauern, die heute noch in entsprechenden Positionen arbeiten.
00:24:26: Also das ist wie eine Familie.
00:24:27: man weiß oft ja den kenne ich noch von Radio Sieben und den kenn ich von Radio Da und Da und der andere vom Kämpfen von Ulm von Sonthofen oder von irgendwo her und er ist dann irgendwo ein großer Ausdrucker zum Fernsehen oder so.
00:24:37: Jetzt muss ich nur meine ganz kleine Lanze für alle Postler brechen, weil dass das im zweiten Untergeschoss nix war.
00:24:42: Ich bin froh, dass ich noch die Post kriege von unserem Briefträger.
00:24:44: Der ist so toll macht bei uns da heim.
00:24:48: Also das muss man wirklich sagen!
00:24:49: Das ist ein sehr anstrengender Job und die Leute sollen sich nicht nur darüber beschweren sondern vielleicht auch den Postler mal was erklären oder einfach mal sagen, so pass auf.
00:24:58: Es wäre schön wenn wir die Post vielleicht dahin und sowas.
00:25:00: es kommt sowieso jetzt neuerdings immer jemand anderer dann aber manchmal bleibt sie ja auch... Ich habe keinen Respekt davor weil du musst es erst einmal durchhalten.
00:25:07: Die Bezahlung ist nicht besonders
00:25:09: toll
00:25:09: der Job ist wahnsinnig stressig.
00:25:11: Ich würde in München durchdrehen, wenn ich die Post irgendwo hinbringe.
00:25:15: Und
00:25:16: meiner ist immer noch gut drauf.
00:25:18: Das finde
00:25:20: ich super.
00:25:22: Aber du
00:25:22: hast Radio angesprochen im Allgäu und dann bist du aber schon ein Mikrofon?
00:25:26: Hast aber dann glaube ich noch eine kleine Kurve gemacht ... Werbezeiten für Pro-Siebensat Eins und RTL Zwei verkauft?
00:25:34: Der Weg dahin war sogar ein bisschen weiter.
00:25:35: Ich habe das eine Zeit lang gemacht, dann war das Radio so dass das Radio verändert worden ist.
00:25:39: wir hatten damals einen ganz tollen Chef eigentlich also zumindest in meiner Welt meine Erinnerung Das war der Heinrich Wiedemann.
00:25:47: der war damals auch Leitung Hörfunkfernsehen bei TZ Münchner Merkur und Shariwadi im Arabella in München.
00:25:53: Und um den herum war ich immer so, wir hatten ein ganz tolles Verhältnis und haben jetzt auch wieder ein tolles verhältnis.
00:26:00: Aber unsere Wege haben sich dazwischen mal getrennt weil er den Sender verkauft hat an dem Nachmittag.
00:26:04: Wir hatten Frequenzplitting.
00:26:05: also der Nachmittags war ein anderer Sender ist jetzt kompliziert aber auf jeden Fall hat es mir da kein Spaß gemacht.
00:26:10: für die wollte ich nicht arbeiten.
00:26:11: das war der örtliche Bauunternehmen.
00:26:12: oder hatte ich keinen Bock darauf?
00:26:13: dass ich dann für den Bauunternehmens war so bisschen komisch und hab mir dann gedacht ich machs ganz schlauch habe deinen Verlag übernommen einen Szene Magazin in Kaufbäuden.
00:26:23: Und das war halt ganz was anderes, es lief defizitär und das war also wirklich auch wieder eine schwierige Zeit.
00:26:29: Das waren dann große Verluste die man da hatte damals auf einmal schulden dann ja.
00:26:32: Also seventy-fünftausend Markt, das weiß ich noch wie heute dass wir den Verlag nach ein paar Jahren wieder auflösen mussten oder beziehungsweise Insolvenz gegangen sind.
00:26:40: Ich habe aber da trotzdem meinen Leumund, meinen kaufwendlichen behalten.
00:26:44: Also ich hab nicht irgendwie für mich insolven... So wie heute ist es anders als das Insolvent am Sonnenkongursverfahren Und hab das einfach diese Schulden komplett zurück bezahlt.
00:26:53: Da hab ich mir gedacht, jetzt muss ich halt irgendwie mehr verdienen und wie verdient man den jetzt mehr?
00:26:58: Das war immer so.
00:26:59: mein Ding nicht!
00:27:00: Wir müssen jetzt sparen, sondern wir müssen schauen, dass wir mehr Geld verdienen.
00:27:02: Das ist immer die Flucht nach vorne.
00:27:05: Man kann es ja auch immer positiv ausdrücken und manchmal funktioniert's
00:27:08: so gut.
00:27:08: Wenn
00:27:09: man sich das vorstellt, wenn man so funktioniert... So war's in meinem Fall eben auch.
00:27:13: Ich habe eben einfach geschaffen, dann zuerst immer ein Umweg beim Verlag Modell in Industrie.
00:27:18: Dann zu lernen wie man am Telefon Verkaufsgespräche führt und da wurde natürlich das ganze Thema Stimme und Sprache nochmal ganz besonders relevant.
00:27:29: aber hast du denn bis zu dem Zeitpunkt so Hobby-Kabarettist?
00:27:33: hast du mal für dich so ein bisschen weiterprobiert.
00:27:35: Ja, Theatergespielt!
00:27:36: Das hast Du begleitend
00:27:37: gemacht
00:27:38: ohne es als Profession zu machen?
00:27:40: Nein
00:27:40: nein das habe ich immer gemacht.
00:27:41: also ich hab immer Theater gespielt.
00:27:42: Ich habe ab und zu ein paar Workshops besucht aber vor allem war's immer so von Kind auf Stand Theater zu spielen und dann natürlich auch oder irgendwo mitzuspielen bei irgendeiner Truppe beim Schülertheater bei irgendwas immer und deswegen liegt mir das heute auch ganz sehr am Herzen weil ich glaube dass wir manchmal im Leben eben wie gesagt Rollen spielen
00:27:59: müssen
00:27:59: oder einfach uns nicht gleich aus der Deckung gehen, nicht gleich das ganze Herz auf den Tisch legen.
00:28:06: Manchmal muss man mit manchen Leuten eben einfach um sich selber abzugrenzen vielleicht eine Nummer größer machen als man ist oder eine Nummer kleiner machen damit man das Gespräch findet.
00:28:17: und diese Varianten lernt man natürlich... Das hat gut gepasst.
00:28:22: tatsächlich im Verkaufsgesprächen, lernt mir das?
00:28:24: Ihr in euren Reportagen, in eurem Interviews lernt ihr das ganz genauso.
00:28:28: Wie gehe ich auf jemand zu?
00:28:29: Wie knackig gerade die Schwierigen auf?
00:28:32: Ich kann nicht mehr... Und das ist bei mir im Verkauf immer auch so gewesen und Theater gespielt habe ich eben immer!
00:28:36: Das war immer so diese Übungsfläche und rumblödeln war immer schon mein Thema.
00:28:40: Und beim Radio haben wir natürlich ganz viel angefangen sowas zu machen.
00:28:44: Ich weiß noch im Schülertheater war es mal so dass ich auf einmal als da haben wir Mikrofonprobe gemacht und ich hab auf einmal ein Stück begonnen als Franz Josef Strauß.
00:28:54: Das ist einfach so über mich gekommen, dass mir auszuprobieren, wie das so ist mit so einem...
00:28:58: Wie war es dann?
00:28:59: Ja, das war für alle wahnsinnig lustig!
00:29:01: Also den Text ... Einfach genau den Text, den ich aufzusagen hatte, woß er auch Strauß aufsammelt.
00:29:06: Ich weiß nicht, da stand das Bürgschaft der kurze Schattenspiel zu dir und hieß dem Terrain entschuldigt Darmung, den Dolchen gewandt, ihn schlugen die Heische im Bahnde.
00:29:15: Und das war halt ein riesengelächter.
00:29:18: Ich stand an einem Rednerpult und das war praktisch mein großes auf
00:29:22: einen
00:29:23: Coming Out.
00:29:24: Ein wirkliches Schlüsselerlebnis, jetzt gehe ich an die Öffentlichkeit mit dem was ich
00:29:28: kann.
00:29:29: Ja
00:29:30: und ganz wichtig war zwei tausend vier glaube ich, gell?
00:29:33: Weil da war Schwabenweißblau,
00:29:34: genau die Faschingssendung im BR-Fernsehen, im Memmingen... Da sollte
00:29:37: ja Epp und Stäuber
00:29:39: kommen aber der hat dasselbe keine Zeit!
00:29:42: Und dann habe ich seine Rolle übernommen weil ich jahrelang bei meinem lieben Freund Georg Ried Theater gespielt habe immer schon.
00:29:52: In so einer Truppe bei den Marktfestspielen in Brunhofen, die haben dann immer einmal im Jahr so ein Nockerberg im kleinen Format gemacht aufs dörfliche Leben und da kamen immer große Politiker vorbei und die waren immer ich.
00:30:01: also immer gab es großen.
00:30:02: irgendwann war dann der Moment wo der Staatsbesuch kam einmal weiche Mutkul und viel Zeit, das war eine sehr schöne Zeit.
00:30:09: und dann hat er gesagt du musst jetzt den Akku passst du denn immer?
00:30:13: Also damals hatte ich ziemlich abgenommen, dass du musst einen Stolperspielen, da bist du ja der Stolper.
00:30:17: wie macht ihr den Stolpen?
00:30:19: Nachrichtenradiosender in Bayern und dann habe ich rund um die Uhr gehört.
00:30:24: Und immer die Urtöne, weil es gab ja kein YouTube heute.
00:30:27: Weißt du wenn ich jetzt was weiß ich irgendwas anschaue?
00:30:30: Dann schaut man sich das halt auf YouTube an und dann lernt man das schnell mal.
00:30:35: oder mit jeder Figur kommt ihr auch eine neue Matrix dazu dass du sagst der ist ein bisschen so... Das ist ja wie so einen Mischpult da wo man dran rumschraubt.
00:30:43: irgendwann war mir die eigene Stimme
00:30:44: Aber wieso hast Du Dich auf Politiker festgelegt?
00:30:49: Franz Beckenbauer sein könnte, gut sicherlich.
00:30:52: Ich habe im Radio damals über den Rudi Karel gemacht und die Leute begrüßt.
00:30:56: Guten Morgen!
00:30:56: Hallo!
00:30:58: Und dann hab ich mal meine Radiosendung gehabt als Rudi-Karel.
00:31:00: Und am Ende haben wir alle gesungen, warum wird's mal wieder richtig so?
00:31:04: Also das war bei mir im Radio in dem Anfang der neunziger Jahre.
00:31:07: aber warum sind es bei dir die Politiker geworden?
00:31:10: Ich bin
00:31:10: immer schon ein Homopolitikus gewesen.
00:31:12: Das hat mir der Stolper mehr bescheinigt weil ich habe dann ein paar Jahre später den Kaufbau der Kulturpreis bekommen auf den ich sehr stolz bin beim dass ich das im Allgäu alles sehr harte arbeite.
00:31:21: Und da hat die Laudatio Edmund Stoiber gehalten, mich rief der Belor Beronaiter vom Stoiper an und hat gesagt, sagen Sie mal wer macht denn da die Laudacio?
00:31:31: Und dann sage ich ja, ich hätte nicht mich getraut zu fragen!
00:31:37: Genau, und das hat der Stolper auf mich nicht lauter als egal.
00:31:39: Das ist einer der Highlights meines Lebenswissens.
00:31:41: Leider gibt es da keine Filmeaufnahmen davon aber das war so lustig.
00:31:45: Kollege Tommy Stottropf war damals für den BR da und ich habe mir gedacht also wir haben uns kaputt gelacht wie der Stollber sich selber parodiert hat.
00:31:52: Also dem war ja durchaus klar.
00:31:54: jetzt hat er sich selbe überzeichnet.
00:31:55: Hat immer so mit dem Kopf.
00:31:58: und dann schauen sie Sie als Ministerpräsident.
00:32:02: Ich hab mich schon begrüßt Sehr geehrter Herr Ministerpräsident des ehemaligen Bayerns, also Edmund Stoiber.
00:32:08: Das war einfach Wahnsinn!
00:32:11: Hat er dir auch ein persönliches Verhältnis?
00:32:13: Wie ist das überhaupt jetzt mit den Markus Söder im Amt?
00:32:16: Du trittst ja oft als Markus Søder auf unter anderem.
00:32:20: Edmond Stoiberg sieht man nicht mehr so häufig...
00:32:23: Er habe ich aber letztens noch getroffen.
00:32:25: Ich weiß, da war ich bei so einem Adventskonzert eingeladen und da hab' ich den Stäuber getroffen, der Stäuber völlig aus dem Häuschen!
00:32:30: Ja Herr Krebs das ist ja... Das wir uns nochmal... Also schauen Sie sie sind ja
00:32:36: nicht nur ich,
00:32:37: sie sind alle!
00:32:38: Es war wirklich voller Freude Und es hat ihm Spaß gemacht und es hat ihn wirklich erfreut Und ich weiß, ich habe zum Beispiel mit seinem Büroleiter mal vor.
00:32:49: Ja, dann haben wir diskutiert und gesagt, ich bin einmal gespannt.
00:32:51: Wir sind zwar irgendwann der Stolpern immer.
00:32:55: Was mache ich denn?
00:32:55: Das ist ja eine ganz besondere Figur!
00:32:59: Sicherlich spiele ich jetzt auch den Eivanger.
00:33:00: Der kommt super an, oder der Söder natürlich auch.
00:33:03: aber da hat man eben immer diesen Abgleich dass man immer so sagt naja aber politisch... Der Stäuber kommt ja aus einer Zeit, wo das eine gloriose Figur war.
00:33:13: Sechzig Komma sieben Prozent Wahlergebnis!
00:33:16: Das ist einfach das Höchste der Gefühle.
00:33:19: Das heißt ganz ganz egal wo du hinkommst als Stäber fand nicht die Leute okay.
00:33:23: Aus dieser Zeit kam ich her und dann hat mir der Beruhleiter vom Stäuber damals gesagt naja wenn der Stäiber mal nimmer ist... Ja, was?
00:33:33: Meinen Sie das man die Lieder von den Rolling Stones nicht mehr spielt wenn sie nicht mehr leben.
00:33:37: Da dachte ich mir etwas für eine kluge Antwort.
00:33:39: Aber dann haben wir ja auch solche Leute.
00:33:42: Das stimmt
00:33:43: ja!
00:33:45: Du hast ja auch... Ich habe dich einmal vor vielen Jahren bei einem Auftritt erlebt.
00:33:48: es war im Landtag.
00:33:49: Es war von einem großen Unternehmen.
00:33:51: Das hatte ich da gebucht und ich war dabei.
00:33:53: Und da hast du mal eine tolle Rolle gespielt.
00:33:54: Du hast den Hausmeister des Landtags gespielt, du hast deinen Köffer hin gehabt Ministerpräsident nehmen praktisch die, nehmen Gestalt in dir an.
00:34:02: Und du hast innerhalb von Sekundenbruchteilen zwischen Drei, zwischen Backsteinstäuber und Seehofer Söder hast du da oder Seehoffer warst?
00:34:10: Gewechselt!
00:34:11: Das ist ja unglaublich schwierig das du da diesen Sprung, ich hätte schon Schwierigkeit einen damals dazu aber dass du ja im Satz teilweise wechselst...
00:34:18: Das ist reine Übungssache.
00:34:19: also es ist auch so bei der täglichen Radiokommet, die dich macht.
00:34:22: Es ist eigentlich genau das Gleiche.
00:34:23: Ich nehme das wirklich am Stück auf.
00:34:27: Irgendwann hast du das drin, diesen Wechsel.
00:34:29: Das ist überhaupt kein Problem von einem zum anderen zu wechseln und dann natürlich noch vielleicht an Horst Seehofer zu erinnern.
00:34:41: Also es ist einfach so drinnen der Stimme dass du im Satz ändern kannst.
00:34:45: Übung sei
00:34:46: Würdest du sagen für die Politiker auch wenn sie zb.
00:34:50: am Nockerberg sieht man ja immer wenn sie das Gesicht verziehen Wenn sie ein bisschen durch den Kakao gezogen werden.
00:34:55: Man würde sie nicht durch den Kackort ziehen.
00:34:57: Oder das wäre ja noch viel schlimmer, wenn Sie ignoriert werden würden oder?
00:35:02: Und bei dir genauso!
00:35:03: Das ist doch für Sie eine Ehre, wenn du dich und der Bayern sich damit beschäftigt selbst wenn es manchmal lustiger ist als im wirklichen Leben.
00:35:11: Mittlerweile schon also am Anfang hat man natürlich nur zum Kämpfen gehabt weil das Thema war natürlich der Stäuber wie gesagt glorios ganz besonders.
00:35:18: und da war das.
00:35:19: jetzt verarscht er da den Stäuber bis wir alle kapiert haben dass das so nicht gemeint ist dass es irgendwie auch eigentlich nicht eine Anerkennung ist, auf der anderen Seite aber auch eine Auseinandersetzung mit den Themen die er einfach hat.
00:35:33: Dass ich nicht nur imitiere – klar am Anfang habe ich ihn nur imitiert, aber irgendwann habe ich ihm eben parodiert und das geht eben darüber hinaus.
00:35:39: Im Sinne von jetzt überzeichnet man ne Figur?
00:35:43: Man is selber wie ne Karikatur vielleicht und sagt Dinge, die des Originalen nichts sagen würde oder vielleicht denkt oder gerne mal so deutlich sagen
00:35:51: würde.
00:35:53: Und dadurch passiert beim Publikum, dass man vielleicht auch ein bisschen die Autorität bricht.
00:36:02: Also wenn wir uns oft auseinandersetzen, zum Beispiel.
00:36:05: Ich habe das früher auch gerne gemacht, ich habe früher auch gern Chefs imitiert.
00:36:07: So ist es halt auch zwischendrin mal gewesen.
00:36:11: Riesentrotel und der meint jetzt wirklich er ist ja der Superstar und dann hat man halt dem seine Stimme nachgemacht – im Kollegenkreis oder so wie immer beim Lehrer!
00:36:18: Damit bricht man die Autorität ein bisschen auf?
00:36:21: Und damit werden manchen Menschen, die halt das Verstehen dieses Thema Parodie wird klar welche Mechanismen wirken was diese Person mit uns macht.
00:36:31: Also diese ganzen Trump-Dubels, die es da gibt oder diese ganzen Trump-Parodisten.
00:36:35: Da gibt's ja ganz viele!
00:36:36: Die überzeichnende...die schaffen selbst diese irrewitzige Figur noch so was Schwieriges, weil ihr seid alles möglich.
00:36:43: Noch zu überzeichnen und dann sozusagen daraus den Leuten, die Mechanismen klarzumachen und damit vielleicht in ein oder anderen damit besser umgehen zu lassen.
00:36:53: also bevor der berühmte Ringelnatz ...der berühmt Knopf vor Instagram platzt Und auf der anderen Seite, die mir die Wirkmechanismen klarzumachen.
00:37:03: Also wenn der das sagt dann passiert das und es macht da genau deswegen um davon abzulenken weil er eigentlich über das nicht reden will muss er den angehen usw.
00:37:11: wir merken das ja auch.
00:37:12: ich meine ihr habt letztens ein Interview gesehen mit Alice Weidel beispielsweise.
00:37:15: die hat auf keine Frage geantwortet null einfach nur so.
00:37:20: nein ist was sie da machen dass reframing und was sich da machen das geht gar nicht.
00:37:23: und du denkst also wenn du nichts zu sagen hast.
00:37:26: also offensichtlich hat sie einfach nicht gewusst die Fragen zu beantworten.
00:37:30: Und dann hat sie das umfahren, mit Aggression weg.
00:37:34: Das kommt natürlich bei den Fanboys und Fangirls super an.
00:37:38: Also die lässt sich da nicht vorführen weil man ja in seinem eigenen Bereich schon weiß diese Filterblase der Leute die das toll finden ist ja schon darauf vorbereitet dass sämtliche Journalisten Lügner sind, dass alle Menschen die nach was Nachfragen unangenehm sind.
00:37:55: also ich kenne es aus den Siebzigerjahren war das genau das gleiche hat man schon, also Strauß hat das genauso gemacht.
00:38:00: Er hat genau so gesagt, also Ratten und Schmeiß fliegen ist ja so ein Zitat, wenn da eine dumme Frage gestellt hat oder Helmut Kohl mal einfach sehr rhetorisches Meisterglanzstück wo du sagst, die haben damals einen so was sagen sie denn zu dem Thema?
00:38:15: Das ist doch nicht die Frage!
00:38:16: Die Frage ist doch nur ganz andere.
00:38:18: und dann merkst du so damit biegt er hat es wirklich geschafft mit dem sich seine eigene Frage die besser passt.
00:38:24: Genau, sich selbst
00:38:24: die Frage ansteht.
00:38:27: Kriegst du denn aber auch mal mal so unter uns?
00:38:33: Negatives Feedback kommt dann mal so, dass die haben ja alle ihre Atlanten.
00:38:37: Dass das du mal hörst da hättest du es übertrieben oder das wäre schädigend oder gibt sowas?
00:38:44: Das
00:38:45: hat man schon in der Anfangszeit immer wieder versucht und da gab's einen oder anderen, der dann da im Anstelle des Eibbetroffenen versucht hat irgendwas zu machen.
00:38:53: Aber Gott sei Dank sind wir da alle resistent.
00:38:56: Es gibt ja eigentlich, wenn wir ehrlich sind auch das parodistische Paradoxon.
00:39:03: Davon spricht man in der Querredaktion häufig also mit dem Christoph Süß.
00:39:06: am Donnerstag kann man ja dieses quer und da gibt es am Ende oftmals eine Nummer oder eigentlich immer seit zwei tausend vier eine Nummer mit mir in verschiedensten Rollen mittlerweile sehr aufgebrochen weil wir gesagt haben Wenn wir immer diese Nummern machen immer Söder immer Eiwanger Das passiert zwar häufig genug noch aber dann machen wir auch ein Stück weit etwas mit der Figur und das hat wiederum wirkt Mechanismen auf das Original.
00:39:30: Also je sympathischer, und es muss deine Bündnenfigur immer irgendwie sympathisch machen man spielt selten vor allem nicht im Humor jetzt einen Kotzbrocken oder so.
00:39:39: also macht man vielleicht jemand dem man jetzt etwas komisch findet etwas sympathischer oder versucht da irgendwas menschliches rein zu tun wohl vielleicht gar nichts Menschliches zu finden ist oder wo die Abgründe einfach haus sind.
00:39:51: damit wird die Figur praktisch sogar fröhlicher oder wird sogar sympathischer, als man das vielleicht auch möchte.
00:40:03: Weil man sagt ja naja ich möchte euch ja erklären dass es so und damit gibt man eben noch was was freundliches.
00:40:08: oder ich gebe den Figuren was von meiner Fröhlichkeit Freundlichkeit und von meinem Ich bin okay gefühlt irgendwie ab.
00:40:15: Also
00:40:15: zum Beispiel Stoiber machst du immer unfassbar zerstreut.
00:40:18: Es geht schon weiter Begrüßung los, glaube ich, da ist ja der Lachenwäscher kaputt.
00:40:22: Und man hat dann eigentlich... Man hat sofort eine Sympathie, ob als früher für der Gegend ein Stoiper war.
00:40:26: aber das meint ihr damit?
00:40:27: Genau
00:40:27: das meine ich damit.
00:40:28: oder auch beim Eibanger fängt so fort an dass er den Wolf verschießen will weil es einfach irgendwie alles gerade draußen ist.
00:40:33: Ich bin grad draußen gefragt worden von einer besorten Zuschauerin.
00:40:37: Ja Herr Eibenger, Sie sind ja Jagdminister Wahn richten sie sich gegen dem bösen Wolf und dann kommt er daher erst einen Riesen Tirade oder der Wolf Böses alles macht, dass er gegen die sieben Geißlein vorgegangen ist und das Rotkäppchen bedroht am Schulweg.
00:40:50: Und dass man den jetzt einfach niedermachen muss.
00:40:52: Und dann übrigens auch... Er erzählt ja ganz viel zu dir.
00:40:54: also und auch den Buchsbaum Zünsler bei des Drecks, für ich auch keine alte Sau braucht.
00:41:02: Der Ralf von Ichwirbe kommt hier wirklich aus dem Lachen kaum raus.
00:41:05: Worüber lachst du gerne?
00:41:07: Das ist glaube ich eine Frage, die man nochmal in einem Komedien stellen muss genau wie man im Filmstar fragt Was schaust du dir gerne an, wenn du privat herumhängst?
00:41:17: Worüber lachst du gerne.
00:41:18: Ich
00:41:18: habe ganz, ganz gern ein Gespräch mit kabarettistischen Kollegen... ...mit Michael Altinger und Christian Springer, mit Django Asyl.
00:41:28: Und da lachen wir oft über Sachen, über die man nicht lachen sollte!
00:41:32: Also es ist dann einfach so'n verschrobener Irrahumor.
00:41:35: Wir wissen aber ganz genau für uns passt das.
00:41:38: Also es sind jetzt keine No-Gos.
00:41:39: Für uns passt das gerade, dass wir uns da drüber lustig machen weil das einfach jetzt grad irgendwo hin muss.
00:41:45: aber Das ist nix was für die Öffentlichkeit bestimmt werde.
00:41:49: also wird über Spitzen irgendwas oder sowas so boah.
00:41:51: das ist jetzt aber krass das können wir so nie machen.
00:41:54: dann finde ich fängt's an Weil da immer ein kreativer Prozess angestimmt wird.
00:41:58: also wenn wirklich Leute aufeinandertreffen die halt einfach wahnsinnig humorvoll sind Dann wird das immer schlimmer immer irrer.
00:42:04: bei jedem fällt nochmal etwas Irreres ein und dann ja dann explodiert die Stimmung irgendwann.
00:42:09: Lacht man sich wirklich über irgendwas ganz abgrundtief,
00:42:14: ja
00:42:15: macht man sich lustig.
00:42:15: Du hast ja viele Auszeichnungen bekommen schon in deinem Leben unter anderem dem Bayerischen Verdienstorden.
00:42:20: erstens wie wichtig sind dir so Auszeihen?
00:42:22: und fehlt da noch was?
00:42:24: oder sagst oh das hätte ich gerne nochmal irgendwie?
00:42:26: Ja meint also das ist ja immer so eine Sache.
00:42:31: Mein lieber Freund Django Asyl hat mal zu mir gesagt, die Anzahl der Ausseinungen verhält sich oft reciprokproportional zum Einkommen.
00:42:37: Es gibt ja nicht ganz viele hochdekorierte Kabarettisten, die mit fünfzig Leuten am Abend leben müssen.
00:42:42: Also das ist immer so eine Sache.
00:42:46: also ich habe ein bisschen zur Wechselspiel weil dadurch dass ich meine Politiker parodiere und ich weiß wie diese Gremien ticken die eben Kabarettpreise vergeben kann Ich jetzt Zwar Kabarettpreise bekommen ganz normale, aber so die Höchstpreise oder sowas kriege ich nie.
00:43:07: Weil es den Föhe-Tunisten oftmals nicht ganz klar ist zu erklären was sich da macht und vor allem Ich bin dafür auch vielleicht manchmal zu erfolgreich.
00:43:15: also ehrlich gesagt ist Es einfach so dass er die Halle voll und das macht manche Journalisten führt.
00:43:22: Also gerade so Dorfschreiber, wenn ich das mal sagen.
00:43:24: Die sind dann einfach wahnsinnig... also man merkt es einfach dem Ding an dass die Kritik, die da kommt nicht angemessen ist.
00:43:30: und ich sage das nicht weil ich kritikresistent bin sondern ich sag das weil ich bin sehr sehr reflektiert.
00:43:35: Das wird mir immer wieder bescheinigt Ich versuche schon auch Kritik anzunehmen Wenn es auch immer schwierig ist, ist ja klar.
00:43:43: Und vor allem wer kritisiert denn den Kritisierer?
00:43:45: Also ich bin der Berufskritisierer und jetzt werde ich kritisieren.
00:43:48: also was nimmt man sich denn heraus?
00:43:50: seine Unverschreibtheit?
00:43:52: Setzt das manchmal wenn ich das müssen sagen darf eben ein Lokalschreiber der vielleicht wo man merkt er wäre halt auch gerne Edelfeder oder wer halt auch gern irgendwo aber irgendwas hält ihn an dem Platz an dem er isst oder irgendwie reicht's vielleicht nicht oder wie auch immer und dann werden irgendwelche Dinge rausgezogen wo du sagst ja alles ist eigentlich jetzt seltsam Der ganze Salat gelacht und riecht sich da drüber auf.
00:44:14: Meine Gesangsbeispiele sind oft so, Söder singt z.B.
00:44:17: ein Lied dreimal drei im Bäckler und das singt dann der ganze Seil mit.
00:44:21: Da kann man schon manchmal lesen, dass irgendjemand schreibt... Ja also er ist ja super imitator, was ich an der Stufe geringer wäre, aber zum Singen naja es ist sehr angreppierter oder so.
00:44:33: Das ist einfach eine Fehlinformation, das sind wirkliche Fake News weil wenn der ganze seil mit klatscht und sich freut, sollte man vorsichtig sein.
00:44:40: Man kann das dann zwar sagen, klar der ganze Sahel klatschte mit aber es war trotzdem nichts.
00:44:45: Das könnte man sagen.
00:44:46: Aber nicht den Eindruck erwecken dass das nix war.
00:44:48: im Sinne von die Leute haben dann alle so geklatscht oder so?
00:44:54: Ist das im Moment... Wir sind in einem Moment auf der Welt schon einen Punkt wo wir lange lange lange nicht waren.
00:45:04: Es geht eher dauernd als ab.
00:45:06: Ist das für Kabarettisten eine gute Zeit, weil man sich danach sehnt dass all diese Menschen die oft dafür die Verantwortung haben dann auch mal ein bisschen wenigstens ihr Fett wegkriegen.
00:45:21: Ich rede jetzt gar nicht über unseren Ministerpräsidenten sondern ich rede jetzt darüber ganz andere Kategorien wie unseren FIFA-Johnny oder seinen Freund aus dem Weißen Haus.
00:45:32: Ich weiß nicht, was sie da haben.
00:45:33: Das ist doch alles so vorlagend gelaufen!
00:45:35: Wir bemühen uns gerade in der VfH sehr, dass wir das alles richtig machen und diese Frage akzeptiere ich überhaupt nicht.
00:45:40: Weiß gar nicht, ist es überhaupt
00:45:44: so?
00:45:44: Die Frisur passt auf jeden
00:45:45: Fall.
00:45:45: Auf jeden Fall muss ich noch mehr runtermachen.
00:45:47: Und braune Kontaktlinse freu ich dich daran.
00:45:49: Da hab' ich alles... Ich glaub', wir sollten eines nie verlieren.
00:45:56: Das is ein Grundglaube an die Hoffnung.
00:46:01: Momentan ziehen ganz Parteien der Ränder ziehen unglaublich viel Energie für sich, wenn sie den Leuten klar machen dass sie Angst haben sollten.
00:46:14: Und zwar meine ich jetzt nicht Angst von dem Krieg und Wiederaufrüstung und so was ich finde.
00:46:18: es gehört zur Wehrhaftigkeit der Demokratie dazu das wir jetzt halt leider Geld ausgeben müssen um unsere Demokratie zu schützen vor den Nichtdemokraten.
00:46:26: Das haben wir uns lange erarbeitet.
00:46:27: unsere Großväter Ja, unsere Väter haben das mit der Arbeit, die Großväter eher weniger.
00:46:32: Aber unsere Vater und Mütter haben das Land so aufgebaut dass wir gerade in der... also ich bin ja in der Nachrichtszeit geboren, in den Sechsensechzig Dass wir schon unbeschwerte Zeiten irgendwie hatten.
00:46:44: Wir hatten es einfacher aber es wurde eben immer besser.
00:46:46: Es wurde stetig immer besser Und jetzt mal auf einmal an einem Punkt wo man merkt Puh da draußen passiert was?
00:46:51: Das haben wir nicht mehr im Griff.
00:46:52: Wie begeistert waren wir in den Neunund Achtzig als die Mauer gefallen ist Geschichtsbuch in der Schule geschrieben.
00:47:02: Wir müssen irgendwann schauen, dass wir die DDR wieder zu einem geeinten Deutschland machen und es ist uns nicht wirklich gelungen diese beiden Länder zusammenzuführen.
00:47:13: Es gibt ganz große Unterschiede in der Vorbildung was Demokratieverständnis angeht Was Sozialkunde angeht Und ganz große unterschiedlich haben sie aber sehr schnell lernen müssen freie Marktwirtschaft zu verstehen.
00:47:28: immer noch dieser unglaubliche Gegensatz zwischen dem kapitalistischen Westen und dem sozialistischen Osten.
00:47:35: Da musste man zusammenwachsen, diese Grenze ist immer bei ganz vielen Themen, es gibt ganz viele Charts zum Thema was für der Unterschiede sind?
00:47:44: Also dann auf... also jetzt nochmal zurück, ich quatsche mich gerade!
00:47:49: Also nach der Wende, diese Wände waren für uns Wahnsinn.
00:47:52: Der Russe auf einmal friedlich Der hat ja auf einmal als James Bond Gegenspieler gar nicht mehr funktioniert.
00:47:56: Das stimmt, das braucht es plötzlich irgendwelche bohle
00:47:59: Feinde?
00:47:59: Bösen, Minien, Milliarde
00:48:01: herrlich!
00:48:01: Ja genau, so ist es.
00:48:03: Die gab's dann auch und die haben wir dann wieder ermöglicht, aber egal... Und ähm... Es war das allerhöchste.
00:48:10: und jetzt auf einmal nach dieser schweren Corona-Zeit, die sehr viele Leute sehr irritiert hat und wo auch sehr viel man sich nicht erklären konnte und die Leute, die sich nicht klären konnten und Antworten gesucht haben.
00:48:25: Und dann zu alternativen Fakten und Alternativen Medien übergegangen sind, die werden immer schwieriger zurückzuholen.
00:48:33: Es wird immer schwierig, die zu erreichen.
00:48:36: Und jetzt natürlich auch aus einer gewissen Angst- und Sorge heraus.
00:48:42: Es geht den Bach runter.
00:48:43: unsere Wirtschaft hat an die Wand gefahren.
00:48:44: Latterseilstanzen werden da immer wieder bedient.
00:48:47: Wenn wir schaffen dass wir den Spirit, den Geist in Deutschland wieder umdrehen können.
00:48:54: das wäre die Hoffnung haben, dass natürlich ist ja ganz normal.
00:48:58: Ich habe Wirtschaft gelernt das geht nach unten aber es geht immer wieder nach oben.
00:49:02: Das muss...das ist ein ganz normales Pendel und wir sind vielleicht noch nicht an der Talsole aber die ist kurz davor.
00:49:08: Vielleicht sind wir aber auch schon ein Stück weiter?
00:49:10: Vielleicht geht's ja langsam hoch.
00:49:12: Ich glaube, nach dem was ich momentan hören kann.
00:49:15: Wenn ich dieses Rentenkonzept anmache dann macht das für meine diese dreiunddreißig Punkte der Rentenkommission.
00:49:20: Dann macht es für meine Kinder Sinn.
00:49:23: Das öffnet wieder etwas möglicherweise wenn wir das einfach hinbekommen die wieder auf eine Basis zu stellen.
00:49:28: Dann funktioniert es für nachfolgende Generationen Und mir macht das Hoffnung, ich glaube auch genauso wie das Wirtschaftsleben nach unten gegangen ist wird es auch wieder auf den Weg.
00:49:38: Wir dürfen nicht vergessen wir sind in einer größten Transformationsprozesse der Wirtschaft und dass es nicht angestoßen durch... Das ist nicht angstoßen weil es irgendjemand zu haben will sondern das ist angestozen weil wir unabhängig werden wollen, weil wir unsere Freiheit leben wollen.
00:49:52: und unsere Freiheit können wir nur erreichen wenn uns kapazieren auf erneuerbare Energien.
00:49:59: Und wenn wir schauen, dass unsere Autos nicht und die ganze Welt nicht abhängig ist von Treibstoffen und von Benzin und so was jetzt kann man sagen naja gut also Gegner werden das sofort auflösen.
00:50:08: meine feste Überzeugung ist es und diejenigen die mich verstehen wollen sie wissen auch genau was ich meine diese Freiheit müssen wir haben und wir müssen wehrhaft werden.
00:50:15: da bin ich als aber gut.
00:50:16: Ich bin dann natürlich vorgeprägt Als Bundeswehrkind.
00:50:18: mein Vater war Soldat Da habe ich gewisse Sympathien nach wie vor dafür.
00:50:24: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir uns da entsprechend vorbereiten, damit wir die Dinge nicht brauchen... ...die da sind.
00:50:32: und deswegen hab' ich eine Grundstimmung von Hoffnung.
00:50:34: und das zweite was ich hab', ist einfach mein tiefer Glaube!
00:50:37: Ich bin einfach ganz ganz tief verwurzelt und denke mir der liebe Gott richtet das schon.
00:50:41: Am Ende verlieren wir eh alle unser Leben.
00:50:44: Es ist ein großes Spielfeld vielleicht auch auf dem man uns bewegen Und je eher wer daran geführt werden, was dann eigentlich isst desto er fangen wir vielleicht an zu verstehen, dass es eine Zeit vor uns gab und eine Zeit nach uns geben wird.
00:50:58: Und das wir auf der Erde vielleicht sind um irgendwie was Gutes anzustellen und unsere Dinge ins Gute zu
00:51:04: richten.".
00:51:05: Du sprichst es gerade an?
00:51:06: Das ist ein Punkt den vielleicht ganz wenige kennen von dir.
00:51:09: Das ist dein Glaube auch die Verbindung zur Kirche.
00:51:11: du hast vorhin schon gesagt du machst auch einen Podcast für
00:51:13: die Kirche.
00:51:13: Ja.
00:51:14: Interessant ist, dass du eigentlich, du warst Ministerin bis dann in den neunzigern ausgedrehten aus der kirche, bis aber inzwischen wieder eingetreten.
00:51:20: Ja!
00:51:21: Nimm uns ein bisschen mit auf
00:51:21: die Kirche.
00:51:22: Oh Gott es ist ganz schwierig zu beschreiben also ich versuch's ganz schnell zu machen.
00:51:25: Ich war Ministerin und war total begeistert bei meine Ferienlager.
00:51:28: wir hatten immer Freude.
00:51:29: ich hab da auch nie was erlebt was irgendwie jetzt noch heute viel diskutiert wird.
00:51:32: kein Missbrauch oder sowas nicht im meinem Umfeld.
00:51:34: Also das war eine sehr sehr schöne Zeit die mir auch die Anfänge der Bühne nochmal verstärkt haben weil ihr oft Schultheater gemacht habt.
00:51:42: Es war ja davon genau das gleiche Der Altarraum ist das Gleiche Auch Sacrosancta, da darf jetzt auch nicht jeder drauf rum sprengen.
00:51:50: Also Freude gemacht!
00:51:52: Dann habe ich meine erste Frau geheiratet und meine erste hat mich nach eineinhalb Jahren verlassen.
00:51:58: Wir hatten keine Kinder und das war für mich natürlich echt schwierig, sich jetzt da scheiden zu lassen.
00:52:02: Wenn du das ernst nimmst... Also das ist einfach das Thema wenn man es jetzt ernst nimmt.
00:52:07: Das kann nicht jeder verstehen.
00:52:08: aber wenn man's ernst nimmt dann sagt mal ja was mache ich denn jetzt?
00:52:10: Bin ich in tiefe Sünde gefallen!
00:52:12: Dann bin ich zum Bistum Augsburg gerannt und habe damals in den neunzigern versucht meine erste E annulieren zu lassen also auflösen zu lassen hat er mich ausgelacht.
00:52:20: und so ein unangenehmes Gespräch.
00:52:22: mittlerweile hatte ich bereits meine neue mein jetzige Frau kennengelernt und wir hatten schon das erste Kind auf dem Weg.
00:52:27: Ich wollte einfach, dass ich die halt heiraten kann mit meinem Kindergarten und sowas.
00:52:30: Das war eine andere Zeit, das darf man nicht
00:52:32: vergessen.".
00:52:33: Ja, dann haben sie mich ausgedacht.
00:52:34: Nee, Sie müssen jetzt da in sündig Schmoren und so was alles fegefeuern.
00:52:37: So ein ganz grauenhaftes Gespräch.
00:52:39: Und dann habe ich mir gedacht oder vielleicht habe ich es auch falsch verstanden?
00:52:43: Man weiß ja, es können immer zwei dazu.
00:52:45: Meine Wahrnehmung ist mittlerweile so... Da habe ich mir gedacht, also wenn die Kirche das nicht auflösen will muss ich mich von der Kirche lösen weil nur so kann ich meine Ehe auflöschen.
00:52:52: Was sich vergessen hat ist... Ich bin aus der Gemeinschaft ausgetreten.
00:52:56: Mir hat das was gegeben!
00:52:59: Mir hat auch dieser Impuls aus der Bibel etwas zu hören eine Geschichte von jemandem zu hören der auch schon mal was erlebt hat und wie man aus irgendeinem steinzeitlichen Vorgeschichtsthema
00:53:10: immer
00:53:10: die Welt sich nach den selben Dingen dreht.
00:53:12: es geht immer um das gleiche.
00:53:14: Und so wissen ob das jetzt damals in dieser Zeit diese Geschichten einfach zu hören.
00:53:18: Aus dem alten Testament, aus dem neuen Testament da kann man viel lernen wenn es echte Seelsorger sind hier sich um die Seele sorgen.
00:53:24: naja auf jeden Fall Langerie, die kurzer sind.
00:53:27: Ich bin aus der Kirche ausgetreten und dann erst viele Jahre später habe ich auf dem Oktoberfest in München den Pfarrer von Rottenbuch kennengelernt.
00:53:34: Den Josef Beck und das war so lustig.
00:53:36: da war einer kurzen Lederhosen da und dann hab' ich gesagt naja wieso ist es schwierig mal mit bei Kirche und sowas alles?
00:53:41: Und dann hat man uns... Der hat dann gleich gesagt wieso?
00:53:43: Da kann man doch was machen!
00:53:44: Da gibt's was von Ratiofarmen!
00:53:46: So Spaß!
00:53:48: Dann haben wir uns ganz intensiv unterhalten und dann habe ich seine Einstellung erlebt und haben gedacht ach das klingt eigentlich ganz gut.
00:53:53: und dann gab´s Einschlüsselerlebnis.
00:53:55: also Wir haben uns dann öfter mal getroffen, verabredet und ausflügig gemacht.
00:53:58: Was war es für sie?
00:53:58: Also ein Fahrrad am Montag frei!
00:54:00: Wir haben ganz viel Gemeinsamkeiten.
00:54:01: Wir stehen beide an einem Rednerpult bei.
00:54:02: ihm heißt Ambo.
00:54:03: Wir sind beide beleuchtet während der Arbeit ja wir sehen beide vorne und ziehen was anderes an wenn man arbeiten und sowas alles.
00:54:10: Wir haben einen Publikum vor den Außen sitzen, wir lesen aus dem Buch ich habe das Drehbuch ja die Bibel also ganz ganz viele Gemeinsamenheiten Und wir haben beide am Montage frei.
00:54:19: Du solltest auch im Montag ab und so etwas miteinander machen.
00:54:21: Dann waren es also in den Berggangen oder irgendwas.
00:54:25: Dabei habe ich dann irgendwann mal in Rom und zu der Zeit, wo Papus Benedict aufgebahnt war weil er ja verstorben war.
00:54:33: Und dann sage ich also heute möchte ich mich da mal anstellen.
00:54:35: Er sagt denn nee da rufen wir jemand anders kriegen wir es schon.
00:54:38: Und die dreiviertel schon ist.
00:54:39: später meldet das sich wieder bei mir.
00:54:40: Der und der holte ich ab!
00:54:43: aus dem päpstlichen Sekretariat abgeholt.
00:54:46: Das war ganz so
00:54:46: unfassbar!
00:54:47: Ich damals noch als nicht eingetreten, also ich war ja damals wieder verheiratet geschieden.
00:54:52: Also wirklich also fegefeuer Kandidaten Nummer eins und auch nicht mehr in der Kirche.
00:54:57: Und dann holt er mich am Tor ab um meine Frau und bringt uns dann bis vor den Hauptaltern durch geheime Wege und auf einmal geht es eine Holztür auf und du stehst mitten im Petersdom Und ich war dann da vorne in so einem engen Kreis.
00:55:11: Andere Leute sind stundenlang angestanden, um dahin zu gehen und mal schnell mit dem Handy ein bisschen mitzufilmen damit sie wenigstens was sehen wir, weil sie gar nicht über die
00:55:19: Menge
00:55:20: schauen konnten... ...und ich saß da vorne zwischen lauter Purporträgern also es waren Latterbischöfe und also die hatten Rot und Violette da an um mich herum und waren in seiner Bank gesessen ganz bequem und dachte mir jetzt sitze ich da falls er sich fünf Meter vom Benedikt entfernt.
00:55:38: Und auf einmal macht sie mir so, ja was sagt er das jetzt?
00:55:40: Was macht es mit dir?
00:55:41: Warum ist der das wichtig?
00:55:42: Warum magst du hier sitzen und was bringt er
00:55:44: das?".
00:55:45: Dann habe ich eben gemerkt dass das war einfach ein Schlüsselerlebnis.
00:55:49: Das hat mein Joseph ermöglicht und da bin ich ihm heute noch dankbar.
00:55:52: Weil das einfach so eine Initialzündung ist.
00:55:55: Ich glaube für mich Für mein Wertesystem.
00:55:59: Man kann auch gläubig sein, indem man muss man nicht in der Kehre.
00:56:04: Aber was sind denn die Grundzüge von so einem Wertessystem?
00:56:07: Eben zu schauen es gibt jemanden der ist schwächer.
00:56:10: Das können wir jetzt nicht im Fußballspiel, das ist schon klar.
00:56:12: Im Fußballspel geht's drauf zu hauen und zu ziegreich zu sein!
00:56:15: Aber nach dem Fußballspiegel gibt´s eben einen Moment wo der Fußballspeler sagt Mensch da gibts was.
00:56:19: das unterstützt ich gerne.
00:56:20: und so machen sie die Guten ja auch.
00:56:23: Wir müssen in unserer Gesellschaft ein bisschen mehr darauf schauen, auf diejenigen, die es nicht gut geht.
00:56:26: Nicht nur die Sieger anschauen sondern auch immer schauen dass es Leute gibt die müssen wir mitnehmen, die wollen wir mit nehmen.
00:56:31: Die haben vielleicht nicht den Gedanken, die wissen vielleicht nicht wie wichtig das ist.
00:56:36: Auch zum Beispiel Demokratie.
00:56:38: Wie wichtig sind uns diese Werte?
00:56:41: Geht's nur darum Ellbogen zu haben?
00:56:42: ich muss da jetzt noch durch.
00:56:45: Oder schauen wir auf die anderen.
00:56:46: Und mein Ziel ist in meinem kabarettistischen Leben genau so eine christliche Botschaft oder ein Wertesystem eben zu vermitteln bei den Aufträgen, sozusagen jetzt nicht weiterzuschüren und noch mehr zu spalten weil wir können mit unseren Worten schon wahnsinnig viel spalten sondern zu sagen hey schau mal auf das Gute.
00:57:01: und wenn man uns da ausrichtet und wenn wir das miteinander machen – Die Gemeinschaft!
00:57:05: Dann leben wir diese Demokratie auch.
00:57:07: Weil Demokratie ist vielstimmig und Demokratie heißt Wir fragen alle erstmal und dann gibt es einen Ergebnis.
00:57:12: So das meine ich.
00:57:14: Wolfgang, du hast einen Namen gerade gesagt.
00:57:17: Wir reden darüber, dass du viel Politiker machst.
00:57:20: Hast mal drüber nachgedacht seinerzeit damals den Benedikt zu parodieren?
00:57:24: Oder hattest du sogar... Selbstverständlich
00:57:26: gab es das Mal diese Situation allerdings nur für den Bayerischen Rundfunk.
00:57:30: da hatte ich das mal ganz kurz.
00:57:32: Für unsere Redaktion für ein internes Meeting hatte man eine Filmaufnahme gemacht.
00:57:36: die ist auch noch da Und natürlich habe ich früher auch den Vorgänger noch interpretiert.
00:57:44: Aber das war der zweite Mal.
00:57:45: jetzt sofort, gell?
00:57:46: Man hat immer dann so diese Massenkundgebung auf die über hundertmal halbbar gell!
00:57:52: Liebe, liebe,
00:57:54: liebe... Gemeinde,
00:57:55: Gemeinde!
00:57:57: So war es ja... Freue und Gesegnisse.
00:57:59: Ostern, Ostern!
00:58:01: Aber gab's welche, wo du gesagt hast?
00:58:04: Die probier ich mal und die du nicht weitergeführt hast.
00:58:10: Weil du bist ja jetzt schon die ganzen CSU-Dler und der Hubsi und so.
00:58:16: Die sind alle sehr beliebt.
00:58:18: aber gab es auch mal welche, bei denen du gesagt hattest, die haben nicht so gut funktioniert oder die mag ich nicht?
00:58:22: Ja zum Beispiel
00:58:22: Innenminister Hermann habe ich lange Zeit als Kandidaten im Kopf gehabt weil ich mir natürlich immer wenn zu Zeiten dann mehrere Ministerpräsident Werden könnte.
00:58:30: nach dem Seehofer gab es damals so eine Frage.
00:58:31: Wer wird jetzt ein Nachfolger?
00:58:33: Und dann gab's seine Zeit, wo ich natürlich auch reise in den
00:58:39: Lüster,
00:58:40: ja man die einen oder andere Rede gehaltene habe aber das ist schon lange her.
00:58:48: im Weihnachtsprogramm kommt da noch vordergemachter Sicherheitsinweise Und ja, das verfolge ich jetzt nicht so stark.
00:58:55: Aber wenn er mal zum Beispiel ... Man weiß ja nie was mal passiert!
00:58:59: Ich glaube aber eher... Ich bin gespannt wie er der nächste Bayerische Ministerpräsident wird.
00:59:02: Ich glaube ehrlich gesagt, dass es Markus Töder noch schon eine Zeit lang macht.
00:59:08: Was
00:59:08: machen wir jetzt?
00:59:08: Eine Frau wird?
00:59:10: Dann müssen wir erst schauen wer's wird.
00:59:12: also warum nicht auch Frauen parodieren Die Frauen auch verdient.
00:59:17: Aber wie lang brauchst du eigentlich, bist Du eine Rolle?
00:59:20: Weil es wirkt ja so federlich bei Dir durch, Du wechselst da!
00:59:23: Wie lange brauchtest Du jetzt... Einen, den du sagst, den mache ich so gut drauf hast dass du sagste das gehe ich raus.
00:59:28: Manchmal
00:59:29: überfällt mich so eine Rolle.
00:59:30: Ich biete das immer da eben meiner Queredaktion an.
00:59:33: Das sind einfach diejenigen die am meisten experimentierfreudig sind.
00:59:37: und wie jetzt vor kurzem der Infantino wo er einfach sagt ja kannst Du den Klopp?
00:59:42: Dann sage ich nicht den kloppt kann ich nicht!
00:59:43: Das ist auch physisch ein bisschen schwieriger.
00:59:44: aber es ist einfach so.
00:59:46: Der hat diese Wahnsinzahnreihe Die müsste man erst herstellen.
00:59:49: Und dann war die nächste Frage Kannst den Infantinos sagen Infantino, ja klar!
00:59:55: Da ging das ganz schnell.
00:59:57: Ob der jetzt dann fernsehmäßig wird?
00:59:58: Das wird man sehen, da muss noch ein bisschen probieren dran.
01:00:02: Robert Habeck beispielsweise.
01:00:03: Ich habe auf einmal diesen Eindruck gehabt, dass ich dem zugehört hab, das ich irgendwie denke also jetzt muss sich da mal was dazu sagen weil du es musst und dann eben versuchen zu
01:00:11: erklären.".
01:00:11: Und das fand die Redaktion so lustig!
01:00:13: Also da schreibt man etwas dazu oder kommt oft der Text von denen und bei dir ja dann auch immer wissen was sind die Themen in der Woche?
01:00:19: Da sind wahnsinnig tolle Autoren da und das macht eine große Freude das auch dann zu spielen.
01:00:24: Auch mit meinem lieben Christoph Süßt er als Moderator der Sendung einfach eine Bank ist.
01:00:30: Ist ja Wahnsinn Der hat mega Stress, auch immer diese Sendung zu produzieren und so was alles.
01:00:35: Und der ist also so ein professioneller, so ein toller Kollege.
01:00:41: Da
01:00:41: müssen wir den mal einladen?
01:00:43: Ja ich weiß nicht mehr.
01:00:44: Und
01:00:44: grüßen dich!
01:00:45: Ja ja
01:00:45: genau,
01:00:46: grüßt auf jeden Fall.
01:00:48: Aber es gibt da noch welche wie du sagst gerade Klopp.
01:00:50: Es gibt dann noch welche wo du dann mal sagst ne mach' ich nicht macht keinen Sinn den kriege ich nicht gut hin.
01:00:56: Das gibt schon der Fäbner jetzt aber momentan niemand einen.
01:00:59: Also für Acker zum Beispiel.
01:01:01: Albert Füraker könnte man sein, dass der vielleicht mal mehr werden würde, ob wann schon Finanzminister oder Ministerpräsidenten oder eben noch in einer prominenteren Situation Alexander Dobrindt könnte noch was sein?
01:01:17: Geht er schon
01:01:17: immer wieder?
01:01:20: Nein das ist einfach... also ich beobachte, das denkt man ja physisch kann ich das gut schaffen weil da kann man mit der Fristur das gut machen.
01:01:27: auch diese Brille ist ziemlich markant.
01:01:30: Beim Söder war es auch so, als der Söda den Bart hatte und ich auch den Bart.
01:01:34: Ich hab mich am Anfang fürchterlich aufliegen wie so braucht das denn den Bart?
01:01:36: Aber dann weiß eigentlich erst also als er den gleichen... Als wir beide denselben Bart von der Masse... Also ja immer und ich habe ihn da von der Massen... Dann war's einfach erschreckend!
01:01:45: Die Leute sind erschockt wenn ich beim BR über den Ding laufe und da läuft der SÖDER.
01:01:49: Das ist jetzt auch gleich größere ungefähr von der Stetschkulisse.
01:01:53: Ja, dafür werde ich bezahlt.
01:01:58: Wenn ich lange in den USA bin... Ich fahre mal eine längere Zeit dort Da redest du den ganzen Tag Englisch, dann träume ich nachts in Englis.
01:02:05: Träumst Du mal als Deine Ministerpräsident?
01:02:08: Hörst Du den Söder nachts
01:02:10: im Schlauch?
01:02:10: Jetzt bin ich gespannt was die erleben bei Dir!
01:02:12: Also es ist bei mir schon so dass ich öfter mal, ich weiß nur ganz am Anfang habe ich oft von ganz vielen Promis geträumt irgendwie und sie hab' ich im Laufe des Lebens alle irgendwann mal kennengelernt.
01:02:22: das war also schon sehr spannend.
01:02:23: Die hat man dann anso... Und der klar überlegt man auch wie geht's jetzt weiter?
01:02:28: Ich weiß noch immer der Stolper vor mir, da sagt ja ich bin jetzt hier bei Ihnen Ich bin ja gestern zurückgetreten.
01:02:34: Und so da, das sind schon Sachen die einen sehr beschäftigen auch diese Eivanger Affäre.
01:02:39: ich war damals kurz davor ein neues Programm zu entwickeln und dann kamen diese Affäre also da wahnsinnig wenn der jetzt rausfällt als Figur weil er halt einfach in meinem Programm sehr lustig ist.
01:02:50: Das ist halt wirklich eine Farbe ein freier, es gibt ja auch wahnsinnigt wie soll ich sagen Politiker die eben nicht so farbig sind oder wo das einfach ewig dauert das herauszuarbeiten.
01:03:03: Am Anfang galt der Seehofer als so einer, da hat er gesagt, jetzt ist er völlig langweilig und dann jeder weiß ganz genau allein dessen reicht aus.
01:03:14: Dieses Lade zu sagen, der ist schon da!
01:03:16: Und ich habe den Seehoffer sehr gemacht oder mag ihn immer noch weil diese Verschmitztheit, du weißt genauer er ist überlegen aber er hat es nicht mit Aggression und mit Dings weg gepusht sondern er hatte es mit Weglachen.
01:03:31: Dann erzählen Sie mal.
01:03:33: Wie geht es Bayern?
01:03:34: Hat man oft, habe ich den getroffen in den Seehofer und dann hat der gesagt, so, er ist Seehoffer!
01:03:39: Wie geht's
01:03:40: Bayern?!
01:03:41: Und da war das immer so sein Ding... Da hast du halt irgendwas erzählt was du sagst.
01:03:45: Ich weiß nicht, einem hab' ich dann über die EU oder über die Europawahl, also wissen diese ganzen Kandidaten dir von der CSU, die tauchen kurz vor der Europawoll auf und dann meinen sie sich werden wieder gewählt.
01:03:55: Aha,
01:03:56: interessant.
01:03:57: Ja dann werde ich Ihnen jetzt mal eine professionelle Warnanalyse abgeben.
01:04:01: Das war auch sehr, sehr schön!
01:04:03: Ich habe einfach so was als Bauer und Schlau einfach irgendwas gesagt und davor hab' ich hinblasen wie gesagt und jetzt sollen sie Schuld sein dafür.
01:04:09: Interessant, aber das ist ja auch ne Art von Ohrfeige.
01:04:14: Aber sehr nett irgendwie, da konnte das einfach.
01:04:18: Auf eine nette Art und Weise.
01:04:19: Unglaublich?
01:04:21: Es war extrem geschmeidig, Wolfgang.
01:04:23: Ganz meinerseits.
01:04:24: So ein Gespräch mit zwei Top-Schandalisten hatte ich schon lange nicht, weil die auf mich losgehen.
01:04:29: V.a.
01:04:29: was mich sehr freut ist auch wirklich dieser tiefsinnige Teil in unserem Gespräch das wir nicht nur oben an den Ministerpräsidenten rumgekratzt haben sondern auch dass du uns ein bisschen hast reinschauen lassen und was dich bewegt in einer Zeit die ja nicht immer einfach ist und gerade Menschen wie du sind glaube ich in diesen Tagen auch wichtig.
01:04:50: Also so... Ich habe mich immer gefragt, ja Fußball mache ich irgendwas Wichtiges?
01:04:55: Dann denke ich mir irgendwann.
01:04:56: Ja ich mach was wichtiges weil es die Menschen... Es gibt ihnen mal etwas anderes als diese sorry wenn ich das mal so sage scheiß Nachrichten dies von morgens bis abends gibt sondern es gibt ihnen einmal die Gelegenheit zu schimpfen über einen Journalisten der was falsch sieht oder über Uli Hoeneß wenn wir da was sagen oder über den oder bei denen.
01:05:13: es hilft glaube ich vielen Leuten und genauso hilft das glaub ich auch was du machst.
01:05:17: Despektierlich
01:05:18: würde man sagen Brot und Spiele.
01:05:19: aber es ist einfach wertvoll, weil wir uns auch mal mit was anderen beschäftigen sollen als immer nur Sorgen machen.
01:05:24: Und ich glaube von den Sorgen die wir uns machen politisch profitieren vor allem die politischen Ränder und das macht die stark, weil die da Honig saugen, weil sie davon profitieren.
01:05:34: Je
01:05:35: ängstlicher wir sind desto mehr profitieren die Radikalen Und deswegen müssen wir schauen, dass wir wieder mehr Hoffnung verbreiten und deswegen finde ich es manchmal schade.
01:05:43: Das Kollegen von mir immer nur auf Missstände schauen und nicht auch mal auf das Gute!
01:05:47: Wir sollten uns auch angewöhnen beides eben zu sehen – Nicht nur immer das Schlechte sondern auch die Dinge, die sich entwickeln um mehr Hoffnungen zu verbreitern.
01:05:57: Ich weiß, dass ihr dazugehört.
01:05:59: Deswegen bin ich auch sehr gerne zu euch gekommen und freue mich noch einmal für die Einladung.
01:06:05: Wir danken dir und das war ein toller Schlusswort, die Hoffnung nicht verlieren.
01:06:09: Und es tun wir ganz sicher wenn man dich und deine Ministerpräsidentin sehen.
01:06:12: Den Humor nicht verliert!
01:06:13: Das ist auch wichtig in diesem Ton.
01:06:15: Genau so ist es.
01:06:16: Danke schön.
01:06:16: Danke auch alles Gute.
01:06:18: Bleibt's geschmeidig.
Neuer Kommentar