Von der Schickeria bis zum Skandal im Sperrbezirk - Günther Sigl zieht die Rock'n'Roll-Schuah nicht aus !

Shownotes

Er wollte eigentlich "nur" Rock'n'Roll spielen und davon leben. Aus diesem Traum wurde eine legendäre bayrische Rock'n'Roll-Band - und der meistgespielte Wiesnhit:"Skandal im Sperrbezirk". Monatelang Nr. 1 der Charts in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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00:00:10: Schmeidig,

00:00:11: der mehr als Fußball

00:00:12: Podcast

00:00:13: mit Ralf Echsel und Taufik Kali.

00:00:20: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Schmeiddig, Der Mehr Als Fußball Podcast!

00:00:26: Heute haben wir, mein Gott aus musikalischer, aus bayerischer, Aus Münchners Sicht eine Legende bei uns natürlich dich, Taufi und mich Ralf-Echsel aber wir haben noch jemand oder?

00:00:36: Uns will keiner singen hören.

00:00:38: Unser Gast heute hat München einen Soundtrack gegeben.

00:00:41: Er hat über Rosi die Schickerie und das Nachtleben gesungen, als vieles davon wirklich noch für ein Skandal gut war.

00:00:48: Anfang twenty-sevenundzwanzig wird er sagenhafter achtzig Jahre.

00:00:52: Und seine Band feiert fünftigjähriges Jubiläum aber seine rocken Rollschuhe will er noch lange nicht ausziehen.

00:00:59: Herzlich willkommen Günther Siegel!

00:01:02: Grüß

00:01:03: dich,

00:01:05: Günther.

00:01:06: So eine schöne Einleitung!

00:01:08: Du hast ganz ehrfurchtsvoll zugehört?

00:01:11: Ja ja, genau.

00:01:12: Günther schön dass du zeigst für uns wir machen am Anfang immer eine kleine Hopper der Toprunde.

00:01:17: da gibt es immer zwei Sachen zum Auswählen und dann wählt unser Gast immer meistens eines aus und sagt was dazu?

00:01:23: ich fange gleich mal an du bist ja aus der Rock'n Roll Zeit eher die Beatles oder eher die Rolling Stones?

00:01:30: Beides also.

00:01:32: Beatles war zuerst da bei mir.

00:01:34: Da haben wir Beatles gespielt und dann später Rolling Stones, ja logisch.

00:01:39: Ich habe ja zwei, sechzechs Glockfang Musik gemacht.

00:01:42: Mein Vater hat eine Gitarre gesponsert mit den vierzig D-Marken damals.

00:01:46: Das war so ein Wandergitarre.

00:01:49: Und dann war ich begeistert mit den Gitarrenspulen und kurz draußen, man lernte ein paar Griffe und so.

00:01:55: Dann hat man einen Spiegel und der spielt auch eine Gitarre.

00:01:59: Was war sie ein Jahr später?

00:02:01: Das war dann Dreierzeit, da haben wir schon ein Band gehabt, ein Beatband damals.

00:02:05: Da haben wir halt die Sachen gespult, dass auch nach dem Beatles-Stones aufkommen oder überhaupt die Liverpool Musik, ja!

00:02:10: Die Tanzschaffe aus Liverpool hat es goersend damals.

00:02:17: Rock'n Roll Music zum Beispiel, der Beatles haben ja auch unterstand mit Chuck Berry Songs angefangen und Chuck Berry war dann unser Lehrmeister in Sachen Rock'N Roll.

00:02:27: Das haben wir aber erst später so erfahren dass man über Beatles, über die Sechziger, weil in den Fuchtskirchen da waren noch Kinder und so, da haben wir hauptsächlich im Radio halt an seine Schlager gelaufen oder im Fernsehen ist da nichts gekommen.

00:02:41: Später mal bei der Beat Club, da hat man mal ein bisschen eine Beat-Bands gehört Aber sonst war da nichts groß los.

00:02:50: Und ja, dann haben wir schon die erste Band gehabt und das war eine schöne Zeit Anfang der Sechstgern.

00:02:59: Jeder Kneipe hat ein Bitband gespürt in den Tanzsälen.

00:03:03: Früher hatte jede Wirtschaft einen Tanzhalter dabei gehabt und am Wochenende war auch hier Tanzveranstaltung oder Bidparty.

00:03:13: Und da haben wir gespult, ja genau.

00:03:17: Günther, Studio?

00:03:19: Also bist du lieber einer der immer diszipliniert im Studio mit dem Kopfhörer gestanden hat oder Mikrofonaufnahme oder lieber Bühne rausgehen mit den Leuten auftreten?

00:03:28: Ja, war immer ein Live-Erlebnis.

00:03:31: und das Lifespulen.

00:03:33: Studio war für uns immer ... Das waren wir nicht so gewohnt.

00:03:38: Damals haben wir dann einen neunundsebzigern Plattenvertrag gekriegt.

00:03:42: Das war damals noch der Ritterschlag.

00:03:45: Wenn man einen Plattenvertrag kriegt, das war dann schon bei Emi Elektroner damals und dann sind wir mit unserem Bus nach Köln gefahren – alte VW-Busanlage rein.

00:03:56: Ich habe damals noch in den Emi-Elektronen damals noch viele Studios gehabt, große Studios.

00:04:02: Da haben wir aufgebaut und unsere Songs eingespült.

00:04:07: Ja, später hat man schon gemerkt also da waren dann Anforderungen im Studio, da muss man genau spülen und so... Das Bittl ist nicht anders gegangen aber mir waren halt die Live-Bands schon immer.

00:04:22: Und das hat uns immer geholfen.

00:04:25: Wir haben alles durchgemacht.

00:04:28: Beatszeit, Beat-Schuppen und dann in den Siebzigerjahren haben wir die Amiglubs gespult.

00:04:33: Das war auch eine gute Lehrzeit.

00:04:35: und wenn man dann angefangen hat und dann der große Erfolg kommt, neue deutsche Welle und so, da haben wir einen Vorteil gehabt dass mir ja schon, also ich schon, was weiß ich, dann auf fifteen Jahre sind wir siebzig, haben wir das beide mal vergehen gehen, dass ich so viel Live-Erfahrung gehabt

00:04:51: habe.".

00:04:52: Was ist ein alter erfahrener Ricke?

00:04:54: Oder passt das Nächste dazu, was man wissen wollen.

00:04:56: Wenn du schon sagst live dann lehr er eher so ein bisschen intim in einer Schwabinger Kneipe oder große Bühnen wie zum Beispiel Olympioreale.

00:05:03: Ja es hat alles in Reiz und wir haben ja jetzt vor zwanzig Jahren mal so einen Plaktshow einstudiert.

00:05:11: oder haben wir gemacht?

00:05:12: und sprühen mir dann im Lustspielhaus in Schwabingen ins alte Heimat.

00:05:17: da haben wir ja angefangen Damals in Schwabing.

00:05:20: Das ist immer schön, das ist ein familiärer Tag.

00:05:22: Ich rede mehr mit den Leuten und erzähle Geschichten wie es damals war in Schwalbing.

00:05:31: Und ja, das interessierte ich leider.

00:05:34: Bei großen Konzerten macht man sein Programm durch und da muss man das Level immer halten anplagt.

00:05:41: Da sitzen wir hier und die Leute sitzen und dann erzählen braucht man so das Programm auf?

00:05:47: Und bei Live, wenn wir spüren, die Leute stehen und singen mit.

00:05:51: Da musst du immer geht's los und dann zückst du es durch.

00:05:54: Ich muss dich mal das Level hochhalten und so.

00:05:57: Gut!

00:05:57: Dann komm ich natürlich schon mal in der Stadt oder so, wo ein bisschen ruhiger wird aber dann gehts schon wieder weiter.

00:06:06: Es kann alles natürlich nicht mehr ... Wir sehen uns auf zum Schluss.

00:06:13: Wir sind ja nicht blöd.

00:06:15: Und dann skandal und dann gibt es noch Zugaben.

00:06:20: Also die große Konzerte, wir haben damals, was war sie?

00:06:25: Große Hallen gespult vierer Dachs waren auf großer Deutschlandtournee.

00:06:29: das war dann ja schon unsere Hochzeit.

00:06:32: Hochzeit!

00:06:33: Hochzeit.

00:06:35: vielleicht habt ihr ja auch geheiratet.

00:06:36: Ja, das habe ich auch an der Nacht gearbeitet.

00:06:41: Damals...

00:06:46: Was wir jeden fragen von unseren Gästen und du bist ja Bayer.

00:06:50: Deswegen, das ist so ein wunderschönes bayerisches Wort.

00:06:53: Wir wollen immer wissen geschmeidig.

00:06:55: Wofür steht für dich geschmeiddig?

00:06:57: Was ist geschmeydig?

00:07:00: Das ist jetzt eine Frage.

00:07:02: Geschmeidigt!

00:07:03: Ja, bis geschmeittig.

00:07:05: Ja, gut drauf oder kommst gut durch und so mit immer ein bisschen schauen wo läuft was Der Charlie zum Beispiel aus der Münchner Geschichten, der war glaube ich geschmeidig.

00:07:17: Er ist das Beispiel für

00:07:18: den Schmeidigen?

00:07:18: Ja da in Münchners Geschichten damals, wenn man das im Fernsehen glaubt, wir waren ja eben Schwabbing unterwegs und so, damals die junge Burschen und so.

00:07:25: Ja gut, ich war nicht mehr so jung.

00:07:27: Ich habe meine zweite Jugendzeit, sag' immer, zwischen zwanzig und dreißig gehabt.

00:07:31: Da bin ich erst nach München gekommen und dann hab ich das erste wieder... als aktivieren müssen meine Beine schon alles.

00:07:40: Ja, das war die Serie damals mit der Geschichte und da habe ich gesagt ... Die verfilmen ja unser Leben!

00:07:47: Wir dienten unterscheiden an den Isern und zu mir auch immer unterwegs gewesen.

00:07:52: Und so als Wochenende oft gar nicht Horm oder so unterwegs.

00:07:56: Wenn es schön Wetter war, waren wir in Freibad oder an dem Iser-Tund.

00:07:59: Nicht Horm übernachtet Tunt Zwei Liter Bomber, Lampusko dabei.

00:08:05: Habt ihr Kontakt zu den Schauspieler?

00:08:08: Nein,

00:08:09: wir waren ja damals in einer Szene.

00:08:13: Wir haben keinen Kontakt gehabt.

00:08:17: Die Schauspilszene war damals eine Lemke und ich habe die Filme mit Fierig gemacht.

00:08:23: Und wie hat sie gekozen?

00:08:24: jetzt gleich wieder ...

00:08:26: Ja, wir hatten ja die Michaela Mai zum Beispiel

00:08:29: bei uns.

00:08:30: Die war ja auch kaffee?

00:08:31: Wann ich alle verliebt, dann sind in den Mönchengeschichten so Michaela-Mai.

00:08:35: Das war später dann kennengelernt und so die ganzen Schauspuffen.

00:08:42: Damals war ja München ein Hotspot.

00:08:47: Freddie Mercury war da, hat sie rumgegeben aber da haben wir keinen Kontakt gehabt irgendwie so... Wir haben damals in den Siebzigern in die Ammelklubs gespult und wir waren nicht in der Münchner Szene.

00:08:58: Erst später, ja ... Die haben uns auch nicht leihen lassen in die Klubs, wie das so aufgekommen ist mit dem Türsteher, wo ich dann das Chiquiri geschrieben habe und so.

00:09:06: Da haben sie schon geschaut um mir mit den langen Haaren damals noch.

00:09:09: Wir waren hippiemäßig unterwegs mit Bundeswehrparker und Kaputichins also war nur echt zerrissen!

00:09:18: Also nix schickerieren bei euch.

00:09:19: Kann nicht die Zainer jeans, wenn sie die extra noch so herkriegt.

00:09:25: und dann haben die gesagt gut gelaufen, ich war in der Eastside zum Beispiel Diskothek im Osten draus und da sind die guten Hosen zusammen rausgekommen.

00:09:35: Guckalauf hat er geschaut.

00:09:38: Wir waren ja damals ... Die Sandler, die Gammler, hatten keinen gescheiten Job gehabt damals.

00:09:45: Ich hab ja ohne Siebz mein Bankkauf mal nachdenkenkt und da war der Profi.

00:09:49: Da komme ich von einem alles anderen, gell?

00:09:51: Ja genau!

00:09:53: Dann komm' ich so

00:09:56: sturm... Du legst uns in die Bälle quasi auf den Metapunkt, wir müssen ihn nur noch reinhauen.

00:10:00: Und dann bin ich, wie gesagt, dann sind wir abgewiesen worden oder so.

00:10:04: Und später dann, wenn man erfolgreich war, dann ist es gut gelaufen.

00:10:08: Ah, Herr Siegel!

00:10:09: Das erzähl ich immer so als Spaß.

00:10:11: Komm's doch rein Herr Siegel, denn Herr Mosam ist auch schon da.

00:10:15: für einen Siegel.

00:10:17: Aber vorher nicht mehr?

00:10:18: Ja, vorher hast du nix gekriegt und so!

00:10:20: Und dann wenn sie erfolgreich bist... Dann geht's von

00:10:24: allein?

00:10:25: Ja ja es ist schon verrückt.

00:10:27: Günther, Du bist ja eigentlich gar kein Münchner.

00:10:28: Du bist in Schongau geboren, bist dann wenigstens richtig gelesen ab über Landsberg am Lech nach Karlsruhe erst einmal gekommen.

00:10:34: Das ist ja ganz weit weg.

00:10:36: Und da bist du auch dann sechste wieder zurück nach München als Bankkaufmann.

00:10:40: mein Vater war bei der Bundeswehr, der ist versetzt worden.

00:10:43: Dann ist die Familie noch Karlsruhe und nach ein paar Wochen habe ich da so ein paar Dänse.

00:10:48: Da würde ich Karlsauer drehen, hallo alle leher!

00:10:52: Glaubt man darüber?

00:10:54: Ja ja und dann bin ich acht oder sechs, mein Vater holte immer mit der sich auf gewürdige Münchener.

00:11:02: Der wollte wieder zurück nach Bayern und speziell nach München.

00:11:06: Sehen wir sich zusammen, nach Münchern wiederzogen.

00:11:10: Und dann habe ich mit dem Badenserischen das Karlsruhe-Rische, da kamen nicht weit.

00:11:15: Ich hab ganz bewusst wieder das Bayerische aufgesaugt und so.

00:11:19: Da hatte ich auch einen Band gleich.

00:11:21: Da haben mich beworben bei einem Band, der war ein alter Heide beim Nordfriedhof ... Und da hatten wir einen Übungsrahmen in der Pfarrei Allerheiligen.

00:11:34: Da ging ich gleich über vom Nordfritthof, da in der alten Heide und da habe ich dann natürlich das mündliche aufgesaugt.

00:11:45: Das war eigentlich meine zweite Jugendzeit, was ich dann so besungen hab.

00:11:49: Damals waren mir alles Live-Erlebnisse ab und zu.

00:11:53: Ich habe dann die Kollegen gefragt wie ich später eine Texte gemacht habe ob ich das richtig mache oder so.

00:11:58: Und was man immer gefallen hat, wenn ich irgendwie alte bayerische Begriffe auch verwenden konnte... Das ist geschmeidig!

00:12:09: Sehr

00:12:11: gut!

00:12:11: Günther.

00:12:12: aber es ist ja ein interessanter Weg.

00:12:14: also Schongau Karlsruhe Bankkaufmann Also wenn man jetzt hier sitzt mit einem der größten deutschen Musikitole.

00:12:22: Ich glaube, die Allerwenigsten können sich vorstellen wie du damals als junger Bankkaufmann ... weiß ich nicht mehr.

00:12:27: Mit dem Anzug dann da oder?

00:12:29: Oder wie saßt Du denn in der Filiale?

00:12:30: oder wie muss man sich das vorstellen?

00:12:33: Ja, in Karlsruhe habe ich meine Lehrzeit gemacht.

00:12:37: Das war vierundsechzig.

00:12:38: Praktisch bis siehmer sechzigzig.

00:12:40: War das Dein Wunsch, Bankkaufenmann?

00:12:41: Ah ja, das hat mein Vater so

00:12:45: gewünscht!

00:12:46: Ich habe nicht gewusst, was ich machen will.

00:12:47: Mein Vater hat mich auf Volksschuld gemacht und mein Vater gesagt, mach's da noch Handelsschuhe und so.

00:12:54: Und dann alle in der Handelschule sind zu Banken.

00:12:59: Die Banken haben damals Geworben umleitet und so.

00:13:01: die haben wir am Damme Expansion weil immer das Zauberwort expandieren und überall in jedem Klaren Dorf Zweigestelle und so.

00:13:09: und ich war dann auch verschiedene Zweigstellen Lehrzeit gemacht.

00:13:16: Den Mark habe ich damals verdient.

00:13:17: Und in der Zeit habe ich ja dann mit fünfzehn angefangen Musik machen, hab dann schon mein Band gehabt und da habe ich viel mehr als Bankaufmann verdient, aber hundertmal habe ich abgemiesen.

00:13:29: das war damals so, wer mitverdient hat in der Familie, der hat beigetragen zum Unterhalt und so... Aber da habe Ich schon Musik gemacht.

00:13:39: Wir waren als junge Beatband Da haben wir damals als Anfänger Da haben wir acht Thema gekriegt.

00:13:47: Jeder in der Stunde, acht Thema.

00:13:51: Wenn man dann schon etabliert war, dann hat er zehn oder zwölf pro Person und dann haben wir gespult für fünf Stunden, da haben wir zwei bis drei oder vierzehn Mal stehen davor.

00:14:01: Das habe ich ein ganzes Monat übergekappt von meinem Beruf als Lehrlinge.

00:14:06: Und da lehmte ich also als junge Burschen zusammen mit den Neiglubs-Neigangern.

00:14:15: Es war verrückt.

00:14:16: War das dann auch ein Grund?

00:14:17: Weil, dass du irgendwann gesagt hast okay, mit der Bank ist es schön, das habe ich jetzt aber Geld verdienen kann ich als Musiker wahrscheinlich besser schneller einfacher und mehr.

00:14:27: Nein, nein, das war eigentlich nicht so.

00:14:28: Das war ... Musiker, das waren erst einmal Hungerleiter Job und so.

00:14:33: Ich hab eine Sipps, da war ich schon in München, da hat mir mein Job aufgegeben, mein Vater ist ein O-Machgefeuern, er hat gesagt ja gibt's einen guten Beruf auf und so... Und das ist ja ungewiss, Künstler oder Musiker, das war jetzt nicht so toll und wir haben da ein paar Engagements gehabt und dann nix mehr.

00:14:50: Und dann nimmt man einen Job – ich habe dann Wünsche.

00:14:53: in einem so Levisstrauß-Auslieferungslager Jeans – haben wir die Münchner Jeans-Geschäfte beliefert und Pakete verschickt den ganz ... die Jeanshändler in ganz Bayern und so.

00:15:06: Ja, weil man hat ja was verdienen müssen.

00:15:09: Aber das war damals Ganz einfach, da war irgendwie Vollbeschäftigung damals.

00:15:16: Da war Anfang der Siebziger und ein Kollege hat gesagt, ich brauch jetzt einen Job.

00:15:22: Ich muss ja was verdienen und so.

00:15:25: Mit der Musik war nicht viel los.

00:15:26: Man hat mal in einem Freizeitheim spüren können, dass er nix verdient oder irgendeinen Job gehabt und so... Und dann hat er gesagt, gestern ist er zu liebig draußen, war ja auch mal und so ... und dann bin ich dahin nachmittag.

00:15:38: Das war in der Winzerer Strasse damals.

00:15:40: Wenn ihr hier habt, sagt ja, ich suche es sehr leid und habe gehört und so.

00:15:45: Da hat er gesagt, morgen um acht Uhr fangst du da.

00:15:50: Ich hab keinen Zeugnis mitgebracht.

00:15:53: Irgendwann hat er gefragt und gesagt, dann fangen wir um acht und dann bringst du deine Lohnsteuerkarte mit.

00:16:00: Und du hast dann irgendwann in der Zeit einmal deinen konkurrieren Partner den Bahne kennengelernt?

00:16:05: Wie ist

00:16:06: das?

00:16:06: Ja, das war dann schon in den Siebzigerjahren in die Amiglubs gespult haben.

00:16:12: Wir waren als Vor-Peace-Band gelistet und so beim Special Service, da haben wir dann Auditions gemacht und also vorgesprüht bei Club Manager und dann ist man eingestuft worden.

00:16:26: Wir sind Variety-Bands, das hat gekossen.

00:16:29: Wir spielen alles Country und Western Rock und Roll.

00:16:34: Und was so aktuell war, wir haben immer EFN gehört und sowas aktuell war damals Käse Käsem Coast to Coast und zu sagen Wolf mein Check.

00:16:44: und da haben wir immer gehört das war halt die GIs was so aktueller war alte Sachen gespürt auch Rackenroll natürlich wo man schon drauf gehabt hat.

00:16:53: das ist immer gut gekommen bei den GIs.

00:16:57: Ihr hieß aber damals noch nichts bei der Mövige?

00:16:59: Nein,

00:16:59: ich habe noch eine Gitarre gespielt.

00:17:02: Wir haben dann einen Bassisten gehabt, er ist aus London gekommen und es war aber Südafrikaner, aber gar schwarzer weißer und so.

00:17:10: Und der hat von einem Tag auf den anderen verschwunden gewesen.

00:17:14: Dann haben wir wieder einen Bassist und dann müssen wir wieder jemanden tun.

00:17:17: Ich habe gesagt das mache ich was.

00:17:26: Das war damals ganz gut, weil das gerade aktuell war so eine Trio-Besetzung.

00:17:33: Schlagzeug, Bass, Gitarre.

00:17:36: Eine Chemieendricks Experience oder Free.

00:17:39: Manche haben ein Trio gehabt mit dem Sänger dabei und es war ganz gut.

00:17:50: Auf jeden Fall waren wir aber als vier Mannbänd bei den Amis gelistet und so.

00:17:56: Und dann haben wir gesagt, sprühen wir halt zu dritt und kassieren für vier!

00:17:59: Aber das haben die Instam-Managers schnell draufgekommen.

00:18:01: Die haben gesagt, weil ja ihr seid also vier Mann Zäume und ihr seid bloß zu dritte.

00:18:06: Dann haben wir nur einen vierten Mann gesucht, da sind wir nicht durchgekommen... Also die ersten paar Kicks ist gegangen und so, aber dann sind sie schon darauf gekommen, dass man da schummeln und so.. Und dann ist der Bahn jetzt um uns gekommen, das war vielleicht so.

00:18:20: Der war dann knappes Jahr bei uns.

00:18:23: Er war aber mit unserem Airwood-Eimer Solo-Gitarist sein, da haben wir schon gehabt.

00:18:28: Damals ist er nicht so gefordert gewesen und so.

00:18:33: Da sind wir siebzehnt an der Ami-Pens.

00:18:36: Das ist nicht mehr so gelaufen.

00:18:38: Wir sprühen ewig in die Amiglubs, das ist wie im Ausland.

00:18:41: Wir müssen in München auch mal was werden.

00:18:43: Dann ist aber die Amiclub-Pen auseinandergegangen.

00:18:49: Und dann, der Barney war schon immer dabei.

00:18:52: Aber wir haben in der Zwischenzeit nebeneinander gewohnt, weil der Barnee hat mir eine Wohnung verschafft.

00:18:57: In Laiem, in der Paula-Gardt-Strasse ... Seine Brüder waren Chef einer Wohnungsbaugesellschaft, die da so Sozialwohnungen gehabt haben.

00:19:06: Dann hab ich da eine Wohnung gekriegt und ... Jetzt kann man sich gar nicht vorstellen, Mitte war hundertfünfhundert!

00:19:15: Fünf und dreißig Mal.

00:19:17: Und Baden im Keller, Waschküch und alles und so.

00:19:21: Nur Korbaden gehabt in der Wohnung.

00:19:24: Aber es war halt günstig.

00:19:26: Dann bin ich auseinander und hab ein Panik gefragt.

00:19:29: Wir könnten doch wieder eine Band machen und so miteinander.

00:19:32: Der Grund war ja der!

00:19:33: Die Bahn hat in der Zwischenzeit mit der Rack-Rollband gespürt in München mit einem Fettshaken.

00:19:38: Er hat so Rackenrohl, wenn er hauptsächlich Fetts Domino Musik gemacht und den hab ich mal besucht an Bahne.

00:19:44: Dann haben wir die Pende auseinanderbrochen ist und die haben ihm Allotriac gespürt damals.

00:19:49: Rackernrohl frühschockend hat es gekossen.

00:19:51: Da war gefangen um zwölf oder so und der hat seinen Schweinsbraten gegeben und ein Bier und da war eine Stimmung und so.

00:20:00: So was müssen man machen!

00:20:02: Da kennt man in Münchner dann in so ... Musik Kneipen hat es ja damals noch jede Menge gegeben.

00:20:07: Da kennt man dann vielleicht Spulen, vielleicht sogar einen festen Tag kriegt, dass man einmal in der Woche einen festem Job hat.

00:20:14: und dann haben wir gesagt die haben wir mal an so einer Rollshow Und dann haben ein Franz, der Franz Troja mit mir auch schon in den Amiglubs gespult.

00:20:24: Habe ich gefragt ob er nicht mitmachen will neue Bände oder gesagt Ja Und dann haben wir noch einen Pianisten gesucht, weil wir haben mit Ragnoll nicht bloß Gitarren und wir haben ja so früher mit zwei Gedanken spürt.

00:20:35: Aber Klavier, den ganzen Cherry-Lilouis, Little Richard Songs und so das ist schon beim Ragnol viel.

00:20:42: Klavier war dabei und da haben wir gesagt brauchen wir ein Ding, da haben mich halt Busse kennengelernt Und er hat gesagt, ja schau zu mir bei mir vorbei und der hat in der Schellingstrasse gewohnt im fünften Stock ohne Lift.

00:20:54: Dann sah man dann auf und der hatte so ein Wurlitzer Piano gehabt und dann hat er vorgespielt von den Stones damals, die wir gespürt haben.

00:21:00: Route-Sixte-Siecks hat er gesungen.

00:21:02: wird er mit checken.

00:21:04: Wir haben gesagt hey das ist super!

00:21:06: Route-sixte six get your kicks on route sixty-six genau.

00:21:10: Und dann waren wir komplett.

00:21:12: und dann haben wir geübt.

00:21:13: Wir haben einen Ragnon, da haben wir Elves einstudiert.

00:21:17: Chuck Berry sowieso.

00:21:18: Barney hat dann immer Chuck Berry studiert.

00:21:21: Wir sind vom Toh.

00:21:22: Wir hatten damals eine TK-Vierdreißiggrundige Tonwand gehabt.

00:21:26: Da haben wir mal Aufnummer von dem Radio und so oder irgendeiner auf Platten gehabt, das haben wir überspulen können.

00:21:32: Und dann haben wir dort Glauscht in Chuck Berry und haben gesagt ... Das muss so machen und so.

00:21:41: Habt ihr das einfach nachgespielt?

00:21:43: Ja, wir haben keine Lehrvideos gegeben heute oder so.

00:21:47: Du kannst ja von den besten Musikern halt gibt's Videos die zeigen dir wie es alles geht oder so Profimusiker und so.

00:21:54: das heißt damals nicht gehen.

00:21:56: Wie ich angefangen habe da hab' ich mir so eine Grifftapelle gekauft Heinz Teuchert Grifftappelle das war sie noch.

00:22:01: dann hat man ein paar Griff gelernt und so und sonst hat man abgeschaut Der Kollege, der hat da wieder einen Griff gewusst und so.

00:22:10: Dann haben wir alles ... Wir waren Autotetakten.

00:22:14: Da haben wir alle rausgekehrt und so... Und dann haben wir die Songs halt.

00:22:20: Heißt du das?

00:22:21: Da hatten wir so ein Rackenroll schon gehabt.

00:22:23: Da hab ich eine Kassette aufgenommen.

00:22:24: Damals Kassetté, hallo!

00:22:27: Müssen Sie dann erklären?

00:22:28: Eure jungen Zuhörer.

00:22:30: Der Bahne ist mit einer Kassetti rum in den Clubs und hat gesagt ja, wir suchen einen Job und so.

00:22:36: Und in Fasching, wir haben im Siebener-Siebtskamm noch so Verpflichtungen gehabt mit Amiglubs und so.

00:22:43: Die haben wir dann mit der neuen Band, mit der Spider-Murphy ging, abgearbeitet, sag ich mal.

00:22:49: Da

00:22:49: hießt ihr dann aber schon Spider-Monkey?

00:22:50: Da

00:22:50: waren wir dann schon Spider Murphy gehen ja.

00:22:52: Wir haben am achten Oktober einen Ungesprüht in einem Club, da hat es zwei Amiglobs gegeben.

00:22:59: In einem von den Klubs war unser erster Gigg und das sage immer, das ist unsere Gründungsdatum.

00:23:03: Wir haben natürlich vor der Forschung geprobt und so.

00:23:07: Das war unser erster Auftritt!

00:23:09: Aber wie seid ihr denn auf Spider-Murphy gekommen?

00:23:13: Dann haben wir gesagt, wir machen eine Rollshow eben und so und dann haben wir ja einen fetzigen Namen oder so.

00:23:18: Und dann sagen wir Elvis im Chelaushock, zu einer Affairs, Spider Murphy, Platertenner, Sexophonem, The Whole Rhythm Section, Was the Purple Gang.

00:23:27: Und da haben wir gedacht das ist zu lang für Bandnamen.

00:23:30: Wer hätte sich das merken sollen... Dann haben wir das eingekürzt und Spider Murphy ging, das war immer cool.

00:23:38: Das ist so Street Credibility, was er sagt auf bayerisch.

00:23:44: Und dann waren wir mit Spider Murphy gegangen, es war cool.

00:23:47: Später haben uns oft einmal überlegt ob ich nicht der bayerische Name besser gewesen bin oder so.

00:23:52: aber dann war Spider Murphy schon etabliert.

00:23:54: Und so fähnste ich sagen halt Spiders, ja.

00:23:57: Aber

00:23:58: heit!

00:23:58: Wir sitzen jetzt im Jahr zwanzig, sechsundzwanzig hier und fuchzig Jahre später ist dieses Spider Murphy Gang.

00:24:04: wenn du das so hörst, wenn du es so mal dem Kopf verarbeitest was daraus geworden ist aus diesem ... wir nehmen von Elvis da so ein Songtext der ist zu lang, wir machen ein bisschen etwas kürzer, weil das Deutsch wär vielleicht besser gewesen, nahem na?

00:24:16: Das passt, das ist doch verrückt oder?

00:24:18: Ja, das is echt verrückt... Spider-Murphy ging.

00:24:23: Das war oft schwierig und so.

00:24:24: Michael Schanz hat eine Sendung gehabt mit den Kindern, dann hat er mal gefragt ... Und einer hat gesagt, Speedery Moor begangen.

00:24:34: Das hat er nicht mehr erzählt, Speedury Moor begangen.

00:24:38: Ja, das ist oft einmal falsch ausgesprochen worden.

00:24:42: Aber es hat sich dann etabliert.

00:24:45: Memo Rhein damals ... Der hat das Memo-Land gehabt in der Siegelstrasse, Musikclub.

00:24:50: Jeden Tag hat er eine Band gespult und dem ist ein Fasching, es ist ein Band ausgefallen.

00:24:55: Und dann hat er scheinbar unser Kassetten gesehen am Schreibtisch oder denkt, Münchner Band und so, die rufe ich mal an, da hat er einen Barnio angerufen.

00:25:03: Da haben wir gesagt ja logisch, das machen wir drei Tage im Memo Land spulen, das ist super!

00:25:08: Am Sonntag nachmittags kann man noch bei München narrisch oder wie sie immer geholfen hat ... in der Fußgängerzone.

00:25:17: und wir haben hinter dem Dom so eine Bühne gehabt.

00:25:19: Der Acht Grad Minus hat es gehabt, haben wir gespürt und Arms dann im Memo-Land aufgetreten.

00:25:27: Und er hat da so ein Ding gemacht, Rocking Peanuts weil der hat so Schüsseln aufgestellt mit Erdnüssen, mit Schale so... Da haben die alle den Herdnüsse rausgehauen und die schalen am Schluss Am Dienstag dann kehr aus.

00:25:44: Da ist fünf Zentimeter hoch, die Erdnussschalen da am Boden klingen und so.

00:25:50: Aber das war sehr erfolgreich, da war immer voll und so ... Und wir haben uns erraten, ruck mal!

00:25:54: Dann hat der Memo gesagt, ihr kriegt einen festen Tag, könnt es immer Sonntags spielen?

00:26:01: Das war für unsere ... Jetzt haben wir einen festem Tag.

00:26:04: Der Mieteherrinn sag ich mal.

00:26:10: Das war der erste Schritt und ich bin dann mit meinem Pass noch mit der Straßenbahn nach Schwabing.

00:26:17: Mit meinen Basskoffer bin ich dann hin, wir haben schon ein Schlange auf Engemeinde gehabt im Memo-Land.

00:26:24: Und dann war es schon eine Schlange, bevor sie aufgemacht haben.

00:26:26: Ich bin da vornein, bin ich da vorbei und hab das schon gedacht.

00:26:29: Ah, das ist der Sänger!

00:26:31: Dann habe ich mir gedacht, wow jetzt haben wir schon Fans... Und dann in kürzester Zeit hatten wir da auch Ferngemeinde gehabt.

00:26:39: Da hast du vorhin schon gefragt, Englisch gesungen natürlich und dann ist der Georg Kostja Rundfunk Moderator beim BR.

00:26:50: Der hatte eine Sendung gehabt aus meiner Rocktasche und da hat er immer Bluesmusik, rock'n roll und so Wollte die jungen Leute auch ein bisschen nahe bringen und so Da hatte er die D-Cup Ersendung zu machen im Zündfunk Auch für junge Leute mit Rock'n Roll, Bluesmusik und die Ursprünge von den Rhythm and Blues.

00:27:11: Das war sein Thema und da waren wir auf der Suche nach einer Hausbände.

00:27:15: Der war ja im Rollstuhl, hat sich selber Rowling Schwarz genannt.

00:27:20: Und dann ist er zu uns gekommen und hat uns kehrt und hat sie denkt, lass uns lieber ... Nein!

00:27:28: Er hat uns gefreut und so wie man unseren Rock'N Roll spielt.

00:27:31: Aber er hat uns quasi gezwungen bayerisch zu singen.

00:27:36: Wir haben in den bayerischen Rundfunk der Sendung, ihr müsst bayerische singern.

00:27:39: Das war so seine Idee.

00:27:41: Der Rock-Roll muss auch in der eigenen Sprache sein und man sagt, wir brauchen einen Titelsong oder wie sagen wir ein Rockhaus Song?

00:27:50: Hat er gebraucht für die Eröffnung immer, für die Sendung.

00:27:54: Habe ich mir das gemacht was so erforderlich waren und so habe ich gar nicht früh darüber nachgedacht.

00:27:59: Irgendwie hab ich mir dann gedacht, das geht eigentlich ganz gut.

00:28:04: Man hat ja früher auch probiert Englischsprachiges Songs zu machen.

00:28:07: Da greift man immer auf so Klischees zurück, was man schon gehört hat oder so.

00:28:11: und da habe ich schon gemerkt in der eigenen Sprache, da kann man sich doch ganz anderes Ausdrücken, Geschichten erzählen und so.

00:28:17: Dann hab' ich den Rockhaus-Song gemacht, er hat es noch schwerer, nach Shell ausrockiert oder so aber immerhin schon eigener Text und so...

00:28:27: Das war dann der erste bayerische ... Das

00:28:30: war von uns der erste bayerische Rock'n'Roll Song, ja genau.

00:28:33: Da haben wir jeden Monat die Sendung gehabt und dann wollte man natürlich auch immer wieder was Neues machen und so.

00:28:39: Damals noch die Englischsprachigen gemacht aber dann immer wieder ein Bayerischen Song.

00:28:43: Jeden Monat.

00:28:43: ich weiß gar nicht wie ihr das geschafft habt damals.

00:28:45: Da habe ich dann so Songs geschrieben was auf den ersten Platten war Zwozigeretten oder auf der Schultoilette Der Elbis von Schwabin, glaube ich.

00:28:55: Und Ratnarondeau, Ratnarollschuhe und so Sachen.

00:29:01: Dann ist es weitergegangen, dann hat unser Produzent Harald Steinhauer, der hat uns kehrt im Memo-Land an.

00:29:08: Er war sehr erfolgreicher Produzent bei der EME Elektroler.

00:29:12: Der hatte Nummer eins mit Peter Kent.

00:29:14: It's a real good feeling!

00:29:16: Den hat er produziert und auch komponiert.

00:29:19: Und dann hat er gesagt, ja ich habe da Mönchner Band.

00:29:21: Ich mache bayerische Texte und so weil er in Köln war bei der E-Mail drum sind wir zusammen nach Kölnen gekommen.

00:29:29: Er war da in München noch Plattenfirma gegeben, Bellafone

00:29:33: usw.,

00:29:34: aber das haben wir nach Kologne gekommen.

00:29:37: und die haben gesagt Ja das können doch was werden?

00:29:39: Wir haben auch den Black Fests, die machen auf Kölsch.

00:29:43: Das ist auch gut regional halt zwar Wir haben einen guten Erfolg und dann haben wir unseren ersten Plattenvertrag gekriegt.

00:29:52: Dann sind wir da nach Köln gefahren, wie gesagt aufgebaut.

00:29:55: Und dann die Rappenrollschuhe, die LP eingespült live.

00:29:58: Ist es eigentlich damals bei den Fans gleich gut angekommen?

00:30:01: Weil das war ja so eine Geschichte Deutsch.

00:30:02: Die neue deutsche Welle war natürlich deutsch.

00:30:05: Es

00:30:06: war am Anfang noch nicht so.

00:30:07: Deutsche Welle waren jetzt noch nicht etabliert.

00:30:10: War vielleicht die Anfänge.

00:30:11: Das war ja neunundsiebzig.

00:30:12: im Herbst haben wir in Kölne die Platte aufgenommen.

00:30:16: Im Frühjahr ist der Schuh erschienen.

00:30:21: Wir hatten schon auf Hengemeine durch das Rockhaus, wo wir auch mit den bayerischen Songs gehabt haben.

00:30:28: Dann haben wir gleich die erste Platte erschienen und waren ganz erfolgreich.

00:30:35: Damals haben wir gesagt, da wolle Kriwanek es geben.

00:30:40: Der hat schwäbische Texte gemacht!

00:30:42: Ich musste die Straße bauen, Kriege und so Sachen gemacht.

00:30:46: Und da hat es irgendwie gekostet ... Da haben wir gesagt, der hat dreißig Tausend LPs verkauft.

00:30:52: So was, wenn wir erreichen können wäre ja schon Wahnsinn!

00:30:55: Dreißigtausende LPs kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.

00:30:59: Damals war er noch nicht so früh aber dann war's ganz erfolgreich.

00:31:04: Erster Jahr haben wir schon Fünfzigtausend verkauft im Jahr.

00:31:11: Vertrag verlängert worden von der EMI und dann die zweite LP gemacht.

00:31:16: Und das war dann Dolce Vita, da war dann das Skandal drauf.

00:31:20: Erste LP war ja noch hauptsächlich so in dem Fiftieswagenrollstil.

00:31:28: Gut, der Ding war schon ein bisschen regge, haben wir einbaut oder so aber hauptzlich so Fiftyswagenroll.

00:31:33: Aber dann wollte man nicht immer nur in dem Fifties-Roll machen, sondern wollte man schon ein bisschen andere Einflüsse.

00:31:42: Wir haben ja damals alles möglich gespult und dann waren wir da schon ein bissel beeinflusst worden was so neuere Musik war.

00:31:52: Und jubelfe ist dann gekommen und später hat sich dann jubelf rübergeschmackt, dann hat es großen neue deutsche Welle.

00:31:59: Wir hatten auf jeden Fall auch deutsche Wetter im skandalen Speerbezirk gehabt.

00:32:03: Und da hat Plattenfirma gesagt, Rattenroll Schur war ja noch richtig bayerisch.

00:32:07: Alles bayerische.

00:32:08: und dann hat die Platte gesagt Ja das ist ja Hochdeutsch!

00:32:10: Weil ich wollte den Song auf Hochdeitsch mal... Das Thema ist so hart und der Achtelrhythmus... Das muss bayerischen persönliche Sachen besser erzählen nach bayerisches.

00:32:23: Das ist ein bisschen mürtlich, etwas verbindlich und so.

00:32:26: Und da habe ich gesagt naja das muss auch hochdeutschen man.

00:32:28: Plattenförmig sagt das ja vielleicht in ganz ... Deutschland.

00:32:32: ein Erfolg, haben wir auch Deutschsprachigen Raum überhaupt.

00:32:35: Weil zuerst waren wir schon auf Bayern so hauptsächlich erfolgreich und vielleicht noch ein bisschen in den Südwesten rein.

00:32:43: Und dann haben wir gesagt ja machen wir das als erste Single.

00:32:47: Dann war die erste Single Auskopplung von der LP Deutsche Witter und nichts ist passiert!

00:32:52: Wir haben keine Fernsehen gekriegt, im Rundfunk wurde Sonne gespielt bei einem Rundfund waren wir auf dem Index Unglaublich, oder?

00:33:01: Ja ja gut.

00:33:02: Auf einmal war es wieder ein Thema jetzt vor kurzem und so.

00:33:08: Das kann man sich gar nicht vorstellen.

00:33:10: Und damals das war das Thema.

00:33:14: Aber wie seid ihr darauf

00:33:17: gekommen?

00:33:17: Es ist ja wenn man also diesen Song durchgeht für viele viele Kröllen den einfach mit Wenn Sie den Text, Sie kennen auch die Sperrbezirksverordnung von München nicht von früher wie das alles war.

00:33:26: Wer aber hier gelebt hat, wer hier schon lange in dieser Stadt ist der weiß schon so ein bisschen mehr darüber.

00:33:31: Das ist ja ein sehr kritischer Song wenn man den tatsächlich mal Revue passieren lässt.

00:33:35: ihr geht ja damit Dingen deutlich auch ins Gericht, die in München damals nicht gestimmt haben.

00:33:41: Ja

00:33:41: ich habe immer aufgriffen solche Sachen wo jetzt ein bisschen doppel moraler im Spiel war und Ja, die meisten haben das damals nicht kapiert oder so.

00:33:51: Wir waren ja dann, wie gesagt wir sind nicht gespult worden, es hat ja fast ein Jahr dauert an meinem Geburtstag, acht auf Februar, zweiundachtzig, fast ein Jahre später im Mai ist der LPR erschienen und die Skandal ist nichts gelaufen, dann haben wir Schickerie auskoppelt, das war dann ganz gut erfolgreich, ich habe mal Fernsehen gehabt, Rundfunk Und plötzlich war dann skandal über irgendwelche andere Kanäle, DJs haben es gespürt und die jungen Leute haben gesagt auch aus den Songs schon gehört von der Speiders mit den Nutten.

00:34:21: Das war halt so interessant.

00:34:24: was singte da?

00:34:25: Aber für alle anderen da öffentlich rechtliche und so die haben gesagt das gibt ja so ein Thema.

00:34:34: Wegen dem Begriffen Nutten und so.

00:34:36: Und du habt das Thema Prostitution Der ist skandal, viele haben ja immer gemohnt im Rätseln.

00:34:46: Im Speerbildsich ist wie St.

00:34:48: Pauli oder Repa-Bahn und so was abgeht.

00:34:50: Da war es gerade das Gegenteil.

00:34:53: Und der Skandal war eigentlich der, was in meinem Song dann so vorkommt bei meiner Überlegung durch die Sperrverordnung.

00:35:01: Plötzlich haben wir die Damen inseriert.

00:35:06: In der Zeitung sage ich mal effektiv ... Ruf mich an, ja?

00:35:10: Zweiunddreißig sechzehn acht.

00:35:13: Bitte nicht anrufen!

00:35:16: Ja genau und die haben ja überprüft.

00:35:19: er hat sein München ergämmt den Nummer...

00:35:24: Aber ihr habt schon ein bisschen Timer

00:35:25: gekostet.

00:35:25: Das war das Skandal dass die Hose ihrem Gewerbe nachgegangen ist durch die Inserate Dass die Profession sage mal Im Sperrbezirk ausgeführt hat.

00:35:35: Das war ja das Skandal, weil man weiß durch die Sperrrbezuer gefahren... ...das war ja vor der Olympiade.

00:35:42: Die Oberen haben gesagt wir müssen die Stadt sauber präsentieren.

00:35:45: Ich kann nicht sagen dass im Banusviertel Schillerstrasse, Götterstraße da waren, die Animier Kneipen, Spielhöhlen und Pufskommersong und so.

00:35:55: Ich war damals als Bankkaufmann in der Lindwurmsstraße am Sendingertor und da ist er in der Zeitung gestanden.

00:36:01: Ja, die demonstrieren jetzt, sie wollen sich nicht vertreiben lassen.

00:36:04: Da haben die ... Jetzt bin ich hier gelaufen im Geschäft und so.

00:36:07: Dann haben die Transparenz heraus, wir lassen uns nicht ver treiben und so... Aber hat nichts genutzt!

00:36:13: Und dann sind die ja anstatt dran verdrängt worden.

00:36:16: Und dann Landsberger Strasse, Ingolstädter Strassee.

00:36:20: Ja, da haben die dann ja ihre Wohnwegen platziert.

00:36:23: Und da hat es ja den historischen Münchner Türenkrieg kursen.

00:36:28: Um die besten Plätze, dann haben sie kämpft, wo sie ihren Wohnwagen aufstellen können und so.

00:36:36: Und mit der Nummer thirty-sechzehn acht?

00:36:38: Da gab's ja bundesweit glaube ich Probleme, weil viele andere haben natürlich die Nummer irgendwo gehabt in Krasto Braux oder in Kämmten.

00:36:43: Oder habt ihr ein bisschen gesagt um Gottes Willen euch helfen, dass du eine neue Nummer kriegst,

00:36:47: oder?

00:36:49: München checkt, da hat sie nun mal öffentlich nicht gehen oder so und haben ja eine Guss, dass das dann so ein Erfolg wird im deutschsprachigen Raum.

00:36:56: Ja gut!

00:36:57: Und dann haben wir natürlich Schreiben gekriegt von Rechtsanwälten.

00:37:01: die haben geschickt, es geht doch nicht unsere Nummer zu benutzen.

00:37:05: Die jungen Leute haben jetzt was wie die Burschen mitten in der Nacht.

00:37:09: Jetzt holen wir bei der Rose an und da hat irgendwer ältere Dame, hatte Nummer gehabt oder Familie dann sind die herangegangen.

00:37:15: Dann haben sie natürlich blöde Sprüche loslassen.

00:37:17: Ja Rose was geht noch?

00:37:18: Oder sowas kosten und so und können wir nur vorbeikommen.

00:37:22: und die haben natürlich gesagt ja was ist da los?

00:37:24: und dann wieder den nächsten und so Telefonte.

00:37:27: Wir müssen uns heute noch entschuldigen weil viele Leute... Und wir haben dann Schreiben gekriegt von Rechtsanwälten und so ...und dann haben wir Telefonnummernänderungen damals bezahlt Blumenstolze verschickt und uns entschuldigt.

00:37:40: Also ich habe an Metta Hochzeitungsausschnitte damals gesammelt, jeder Stadt hat irgendjemand halt den Nummer gehabt und das war dann schon aufregend.

00:37:49: Aber überhaupt alles aufregende.

00:37:53: Ihr wart ja auch glaube ich die erste deutsche Band, die Trayon-Achtzig eine Tour in der DDR gemacht hat?

00:37:59: Und der Management probierte dann Kontakt gehabt mit einer Agentur in Berlin die die Künstler in der DDR vermittelt haben.

00:38:09: Damals war auf den Schlagersängern, das waren schon die DDR-Gangern und so.

00:38:12: Aber es gab Rockpens und so, das war ihnen nicht ganz so geheuer.

00:38:17: Schlagersänger, eine heile Welt und so ... Und eine neue Liebe und so ist es schon gegangen.

00:38:23: Ja, dann haben wir gesagt ja, die DDR sprühen.

00:38:26: Es war ein leichter Japan-Spunen oder was, wo sie auch Brasilien oder sonstwo Südafrika wieder in der TDR.

00:38:34: Das war ja ein eiserner Vorhang damals noch.

00:38:37: Und dann haben wir gesagt, wenn die Fans da sind, dann spielen wir da drüben und so.

00:38:42: Wenn sie den Bayerischen Rackenhol herrn wollen und so... Wir haben auch keine Auflagen gekriegt.

00:38:47: Anders wäre es schon einmal Paparziare bemüht.

00:38:51: Aber die haben gesagt, das oder das können Sie nicht singern?

00:38:56: Wir hatten damals einen Song, ich wandere aus ... Ich wandere raus und das haben wir aber nachgespult.

00:39:02: Wo habt ihr das aktuell

00:39:04: gespielt?

00:39:05: Klar, auch mal gespielt in Zwickau.

00:39:07: Und wir haben glaube ich elf oder zwölf Stationen gehabt und waren natürlich überwacht und so.

00:39:14: Wir sind ankommen mit unseren großen Limousinen und so.

00:39:17: dann haben die gesagt, wir haben so einen Vollkunder wie der Beatles.

00:39:20: Das war ein Ding, ah!

00:39:21: Die wollten uns bloß singen und einmal berühren oder so... Brutal,

00:39:27: ne?

00:39:28: Da haben die dann, die da waren.

00:39:30: Der Ralf hat ja schon gefragt so das Publikum, dass da war voll mitgegangen, voll die Kanten jeden Song...

00:39:36: Da waren erst noch Ordner vorne oder so.

00:39:38: Die ersten haben sich aufgestanden und so, da haben die noch ein bisschen die Ordner eingegriffen aber das war nicht zu halten.

00:39:47: Dann sind alle vor der Bühne gestürmt.

00:39:50: Das war nichts anderes wie bei uns.

00:39:51: Günther,

00:39:53: ich weiß nicht ob man diese Frage einem Musiker stellen darf der so viel Lieder geschrieben hat, so viele Lieder gesungen hat über all die Jahre.

00:39:59: gibt es aber von all denen wir reden immer so ausführlich über das Beider Mörfegeng über Skandal im Sperrbezirk.

00:40:05: Gibt es von all diesen Kindern die man da zur Welt gebracht hat den musikalischen?

00:40:10: Gibt's da ein Lieblingskind gips da wo man sagt ja dass ist das Lied das uns vielleicht am meisten geprägt hat dass vieles verändert hat.

00:40:19: Gibt es da eins oder gibt's das gar nicht?

00:40:22: Ja, Skandal am Felsseg war natürlich der Millionseller, Millionen verkauft und so.

00:40:28: Und wo wir heute noch überall identifiziert werden im Song des Segen zugleich, sage ich mal.

00:40:35: Aber nein, also mein erster Song, wo ich gesagt habe, ah, das ist jetzt wirklich gut!

00:40:40: Das ist ein Statement.

00:40:41: Ich ziehe es nicht aus meiner Rappenruckschuhe.

00:40:44: Und so.

00:40:44: Das hatte damals auch andere Bedeutung gehabt.

00:40:46: wie heut Heut ist natürlich, ich zieh es nicht aus.

00:40:49: Aufgrund meines Alters.

00:40:50: Ich mach noch weiler so langs geht und so ... Aber damals war's auch so.

00:40:55: Ich zieh meine Rackenschuhe, ich mache ein Rackenroll raus aus der Gesellschaft, net sie vereinnahmen.

00:41:02: Konntet als Bankkaufmann das sein Leben verbringen und so hinterm Schreibtisch oder am Schalter.

00:41:08: Und die Unabhängigkeit, diese Freiheit und so, und Rackendroll war ja schon versprechen.

00:41:16: Es war nicht nur die Musik, sondern auch der ganze Lebensstil.

00:41:21: Das haben wir ja dann ausleben können.

00:41:24: und durch den Erfolg natürlich... Wir wollten ja keine Pop oder Rockstars werden!

00:41:29: Wir wollten eigentlich leben von der Musik und unseren Racken rollspülen und plötzlich waren wir dann die Superstars.

00:41:35: Das war der Wahnsinn.

00:41:36: Günther eine Frage.

00:41:37: Jetzt ist demnächst dein achtzigster?

00:41:40: Unglaublich, ein Rock'n Roller wird Achtzig.

00:41:42: Und der Fünfzigste, das bei der Mörphe ging!

00:41:45: Seit fünfzehn Jahren seit ihr unterwegs war mit so viel über euren Beginn geredet, über die tollen Hits, die er hatte in den Achtziger und Neunzigen.

00:41:51: Ihr seid ja heute noch unterwegs.

00:41:52: Ihr füllt die größten Hallen.

00:41:53: Da gehen die Mamas mit ihren Mamas und ihren Kindern inzwischen generationenübergreifend... Was ist das Geheimnis des Beider-Mörphings?

00:42:01: Ja da ist eine gewisse Identifikation da.

00:42:04: Mit deutschen Texte oder bayerische überhaupt gerade in Bayern.

00:42:09: Da sprechen mir so viele Leute und die sagen, danke für den Musiker.

00:42:14: Ich betriffe ja auch an der Tankstelle Herr Siegel oder so.

00:42:19: Du hast mal einen Jugend geprägt mit einer Songs bei der Möffel ging.

00:42:23: Wir sind in Skilager gefahren und die Kassetten ist gelaufen.

00:42:27: Und wir haben alle mitgesungen, zwei Zigaretten auf den Schultoiletten oder so.

00:42:30: Skandal im Sperrbezirk und ich glaube mit Frosch im Heus und Schwammel in der Gnier singen die Leute mit.

00:42:37: Ich habe immer persönliche Themen gehabt und da haben sie die Leute schon was damit auch erfahren können.

00:42:45: Die hab jetzt keine Fantasie Texte gemacht.

00:42:47: Das macht glaube ich einen großen Teil aus.

00:42:50: Jugendlichen, die kennen alles singen und trotzdem... Wenn er mal so eine Teenager davor seine angebete, bringt der vielleicht auch nicht die richtigen Worte raus oder hat schwitze Gehände und so.

00:43:00: Oder wenn Frosch im Alter steht es da vor...

00:43:03: Ihr seid's einfach authentisch?

00:43:05: Ja, das stimmt!

00:43:06: Es wird immer so gebraucht, authentisch.

00:43:09: Ich habe halt gesungen um ein Leben oder Sommer in der Stadt und da sagen die Leute mal ja das ist das Mündner Lebensgefühl.

00:43:15: Das beschreibt es einfach super unter dem Kastanienbaum.

00:43:20: Biergartenseligkeit.

00:43:23: Günther du stehst Du hast das ja gesagt, achtzigster Geburtstag.

00:43:27: Noch vor zehn, zwölf tausend Leuten in der Olympiale auf der Bühne!

00:43:30: Du bist auf dem Oktoberfest aufgetreten in der Fischer-Phonie.

00:43:34: Du bist im Fürstenfeldbruck.

00:43:36: Du reißt durch die Gegend.

00:43:37: Du bisst hier und da.

00:43:39: Was ist dein Geheimnis?

00:43:41: Wie schaffst du das noch zu machen?

00:43:44: Ich glaube Spazierengehen ist einer der wesentlichen Bestandteile,

00:43:48: wie ich immer

00:43:48: wieder... Ja,

00:43:49: Spazierengehen beschreibts nicht mehr.

00:43:50: Ist auch immer Powerwalking Weil spazieren gehen das Herz so nach Schländern an.

00:43:55: So mit

00:43:55: zu stecken oder so?

00:43:56: Nein, nein, stecken!

00:43:56: Oh Gott, das will ich nicht.

00:43:58: Stecken brechen... Nein, mach schon immer mal Runde und so.

00:44:02: Und da bin ich schon stramm unterwegs, dass ich in Schwitzen komme und so mache meine Gymnastik, muss im Fit halten.

00:44:08: Ich hab ja nie geraucht.

00:44:10: Ich habe nie getrunken.

00:44:12: Als Jugendlicher einmal rausgekappt, dann habe ich gesagt, naja, das brauche ich nicht, das tut mir nicht gut und so.. Dann habe ich wahrscheinlich gute Gene.

00:44:22: Das macht es auch, dass ich körperlich fit bin.

00:44:25: Also da bin ich sehr dankbar und das möchte ich noch bleiben.

00:44:30: Mein Vater ist auch noch rumgesaust bis zu fünfundneinzig und so.

00:44:33: Da haben wir noch einiges zu erwarten.

00:44:36: Aber wir kommen doch noch am Schluss ein bisschen in Schlenke auf das Thema Fußball.

00:44:39: Wir heißen ja Gschmeidig der mehr als Fußball-Podcast.

00:44:42: aber auch die Sviders haben natürlich eine Geschichte.

00:44:45: ihr seid mit dem FC Bayern.

00:44:46: Ihr wart's beim Champions League Finale Ihr wart mal die Hymne im Stadion, eins von euren Liedern war da die Torhymne.

00:44:54: Das Leben ist wie ein Traum!

00:44:55: Das haben die Bayern in den Stadien im Jahr- und zehnzehnten gemacht und Tore gespielt.

00:44:59: Also da war es schon, da bist du Fußballfan?

00:45:02: Ja ich bin ja schon Bayern Fan.

00:45:05: Wie gesagt wir haben damals bei den Bayern beim neunzigjährigen überleben gespürt.

00:45:10: das haben sie damals noch gar nicht so groß gefeiert.

00:45:12: Wir haben es erzählt aufgestellt in der Säbener Straße draus.

00:45:16: Der Uli Hoeneß hat uns damals gebeten, dass wir noch Zugabe machen und so waren.

00:45:21: Das war die Stimmung und so.

00:45:22: Und dann haben wir ein zweitausend beim Jubiläum gespielt und eigentlich immer so eine Verbindung gehabt.

00:45:27: Dann waren wir bei den Champions League-Spielen dabei in Barcelona.

00:45:31: Ob es nicht

00:45:32: einmal ihr retten können?

00:45:34: Nein, das haben wir nix mehr mal gekannt.

00:45:35: Es war nicht so gut.

00:45:37: Und zwei Tage an Mainland haben wir ja dann Gott sei Dank im Elfmeterschirr.

00:45:42: Wir haben da nicht mehr ... Bayern-Kurve gespielt, in Camp Nou da.

00:45:47: In Barcelona und das war schon ein Erlebnis dafür.

00:45:51: Und so der von dieser Wand ... Das waren ja halb Bayern-Stadionen und dann halb man Manchester United-Fans und so.

00:46:01: Viererfuchzig Weltmeisterschaft in Bern im Mangdorfstadion habe ich es erst einmal in eine Fernsehe reingeschaut.

00:46:08: Unsere Siedlung hat eine Familie an Fernseher gehabt damals wahrscheinlich extra ruck geschafft vor der Weltmeisterschaft.

00:46:15: Und wir als Kinder, wohnt sie mir aber überfüllt aus dem Garten durchs Fenster, neigeschaut.

00:46:23: Max Mahler gespitzt den Ball und ich sehe die Freiheit von mir das erste Mal im Fernsehen, ja das war Wahnsinn!

00:46:30: Und dann war er natürlich ein Fan, mit einem Naus auf die Wiesen, da haben wir das nachgespielt, Max Mahl hat ganz so einen Helm oder auch müsste es schießen und heute verfolge ich noch.

00:46:39: Ja jetzt schauen wir mal ob's mit der Nationalmannschaft einmal wieder auf geht

00:46:44: Genau, ob es wieder aufwärts geht oder ob ihr darüber noch ein Lied schreiben müsst.

00:46:47: Ja

00:46:48: vielleicht.

00:46:49: Günter!

00:46:49: Wir sind hier umgeben bei dir wir sind in deiner Wohnung wir dürfen dich besuchen das muss man dazusagen.

00:46:54: wo wir heute sind und du hast ja ganz viele Gitarren sitzt du manchmal dann hier und spielst was ist.

00:46:59: glaubt da liegt eine Ukulele und dahinter stehen welche.

00:47:02: hinter dir hockst du manchmal da und spielt und schreibst dann auch noch etwas Neues?

00:47:07: Ich mache neue Songs.

00:47:08: ich habe jetzt zwei Songs abliefern.

00:47:11: Jetzt kommt dann so ein Box raus mit alle LPs, ich glaube es sind dreizehn oder vierzehn auf CD.

00:47:17: Ein CD-Box und da habe ich gesagt, da mache ich zwei neue Songs.

00:47:22: Und da bin ich gerade dabei, weil ich das gleich fertig bin jeden Tag an der Gitarre.

00:47:26: Ich bin immer noch begeistert von der Musik.

00:47:28: Das ist wie am ersten Tag und so... Als ich meine erste Gitarre gekriegt habe, war die Begeisterung geweckt.

00:47:35: Früher immer Sport und so habe ich gemacht.

00:47:40: Ich war ja nie im Verein.

00:47:42: Aber dann war plötzlich Musik an erster Stelle.

00:47:45: Und das ist bis heute noch ein Leben ohne Musik.

00:47:48: Was wäre das?

00:47:49: Das wär nix!

00:47:50: Dann spussing ich ab und zu der Yukulele... doch Freudenhäuser

00:48:00: müssen aus, damit

00:48:02: in dieser schönen Stadt das Laster keine Chance hat.

00:48:06: Doch jeder ist gut informiert weil Rosi täglich inseriert und wenn dich deine Frau nicht liebt wiegut dass es die Rose gibt und alle und draußen vor der großen Stadt stehen unter sich den Füßeplatz.

00:48:20: Skandal im Sperrbezirk Skandal Im Sperrbezirk Skandal, Skandal um Rosi.

00:48:30: Günther was für ein Ende.

00:48:31: das perfekte Ende!

00:48:33: Du hast gesagt am Ende deines Konzerts gibt's immer Skandale

00:48:37: und so

00:48:38: machen wir es auch hier bei.

00:48:38: Geschmeidig der mehr als Fußballbrotgast.

00:48:41: Vielen vielen Dank für deine Zeit einen wunderbaren Rutschen der nächstes Lebensjahr und eine tolle Tour nächstes Jahr.

00:48:46: Danke!

00:48:46: Viele Grüße an die Spalters.

00:48:47: Servus!

00:48:48: Danke Günther alles Gute.

00:48:57: der mehr als Fußball Podcast mit Ralf Echsel und Taufi Kali.

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